Weiter stabile Zahlen auf dem Arbeitsmarkt

Quote in Memmingen bei 2,4 - im Unterallgäu bei 2,1 Prozent

veröffentlicht am 01.03.2019

Nürnberg/Kempten/Memmingen (dl/rad). Die Arbeitslosenquote blieb im Vergleich zum Januar bundesweit mit 5,3 Prozent stabil. Einen leichten Rückgang vermeldet das Allgäu auf nun 2,6 Prozent, im Wirtschaftsraum Memmingen und dem Landkreis Unterallgäu konnten die guten Werte aus dem Januar ebenfalls erreicht werden.

Auf der entsprechenden Pressekonferenz in Nürnberg erklärte BA-Chef Detlef Scheele, dass "der Arbeitsmarkt robust gegenüber der konjunkturellen Entwicklung bleibt"und verwies darauf, dass damit die geringste Arbeitslosenzahl in einem Februar seit der Wiedervereinigung erreicht wurde.

Allgäuweit wurde die niedrigste Zahl von arbeitslosen Menschen in einem Februar der letzten 20 Jahre gemeldet. Die Quote ging im Vergleich zum Januar um 0,1 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent zurück, in Memmingen blieb sie bei 2,4 und im Landkreisd Unterallgäu bei 2,1 Prozent gleichbleibend weiter glänzend.

Besonders kräftig fiel der allgäueweite Rückgang im Jahresvergleich aus. „Aktuell waren gut 600 Menschen weniger arbeitslos gemeldet als im Februar des vergangenen Jahres. Das zeigt wie robust der Arbeitsmarkt im Allgäu weiter aufgestellt ist. Dazu trägt auch das anhaltend hohe Stellenangebot bei, das Arbeitgeber zur Besetzung hereingegeben haben“, sagt Maria Amtmann, Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen. „Sobald in den Nächten das Thermometer nicht mehr ins Minus sinkt, können zahlreiche Menschen, die einer Tätigkeit im Freien nachgehen, wieder eine Arbeit aufnehmen und die Zahl der arbeitslosen Menschen geht weiter zurück.“

Die Nachfrage nach weiteren Arbeitskräften hielt auch im Februar an. Betriebe stellten mehr als 1.800 Beschäftigungsmöglichkeiten neu zur Verfügung, 440 mehr als im Januar.

Arbeitslose Menschen

Im Februar sprachen etwas weniger als 1.600 Frauen und Männer neu bei den Vermittlern vor, die zuletzt eine Erwerbstätigkeit ausgeübt hatten. Das waren annähernd 1.100 weniger als zum Jahresauftakt. Seinerzeit hatten vor allem die Beendigung von Außenarbeiten sowie das Quartalsende vorübergehend zu einer höheren Arbeitslosigkeit geführt. Aktuell meldeten sich nochmals einige Mitarbeiter aus dem Gartenbau und anderen Außenberufen neu bei den Vermittlern. Daneben entließen aber auch der Logistiksektor, der Einzelhandel und die Bereiche Büro und Sekretariat eine Reihe von Kräften. Zusätzlich wurden junge Kräfte nach Abschluss ihrer dreieinhalbjährigen Ausbildung vorübergehend arbeitslos, weil sie im Ausbildungsbetrieb nicht übernommen wurden.

Im selben Zeitraum konnten 1.160 Frauen und Männer in eine neue Beschäftigung starten und damit ihre Arbeitslosigkeit beenden. Dass der Arbeitsmarkt permanent in Bewegung ist, zeigt sich beispielsweise an zahlreichen Arbeitsaufnahmen im Bereich Güterumschlag und im Tourismusgewerbe.