Zahl der arbeitslosen Menschen steigt an

Dennoch weiter gute Werte und Aussichten

veröffentlicht am 31.01.2019

Nürnberg/Kempten/Memmingen (dl/rad). Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist deutschlandweit und regional Anfang 2019 jahreszeitlich bedingt merklich angestiegen. Der Bund meldet eine Quote von 5,3 Prozent der Wirtschaftsraum Memmingen 2,4 Prozent und der Landkreis Unterallgäu 2,1 Prozent. (jeweils plus 0,4 Prozent)

Die Zahl der Arbeitslosen erreichte im Januar die Zahl von 2,4 Millionen, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA mit. Was dennoch der niedrigste Januar-Wert seit der Wiedervereinigung ist.

Zum Jahresauftakt nahm die Arbeitslosigkeit im Allgäu im Vergleich zum Vormonat aufgrund des winterlichen Wetters merklich zu. Mitarbeiter aus Baubetrieben und dem
Garten-/Landschaftsbau meldeten sich vorübergehend bei den Vermittlern arbeitslos. Zahlreiche Arbeiten im Freien wurden unterbrochen, betroffene Mitarbeiter aus Außenberufen meldeten sich vorübergehend arbeitslos.

„Die meisten von ihnen können damit rechnen, dass sie mit steigenden Temperaturen wieder beschäftigt werden. Denn die weitere Entwicklung im Handwerk, insbesondere im Bau- und Ausbaugewerbe zeigt eine anhaltend starke Auslastung,“ sagt Maria Amtmann, Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen.

Die allgäuweite Arbeitslosenquote erhöhte sich im Monatsvergleich um 0,3 Prozentpunkte und erreichte aktuell den Wert von 2,7 Prozent. Wie ein Blick auf die Daten des Vorjahres zeigt, befindet sich der regionale Arbeitsmarkt weiterhin in stabiler Verfassung. Im Januar des vergangenen Jahres lag die Arbeitslosenquote noch bei höheren 2,9 Prozent.

Im Unterallgäu hatten im Januar 1.705 Personen keinen Job, in Memmingen 1.562.

Trotzdem gehe die günstige Entwicklung des Arbeitsmarktes weiter, was sich am mehrjährigen Vergleich erkennen lasse. Im Januar diesen Jahres waren so wenig Menschen arbeitslos gemeldet wie in keinem Januar der letzten zehn Jahre.

(Grafiken: Agentur für Arbeit)