Memmingen (mg). Der Christliche Rathausblock (CRB) hat zu seinem politischen Aschermittwoch in den e- con Arena Park eingeladen. Bei Kässpätzle gab’s erwartungsgemäß für die rund 100 Besucher die traditionellen Sketche zur politischen Lage. Zudem durften sich die Vesperkirche über eine Spende von 1.500 Euro aus der „CRB-Krapfenaktion“ freuen.
Der erste Vorsitzende Thomas Mayer machte zu Beginn deutlich: „Der Aschermittwoch ist der Tag der klaren Worte, und klare Worte sind nötig, wenn am 8. März die Stadtratswahl ansteht.“
Das Memminger Millionen Puzzle
Kathrin Fleschut als Stadträtin, Andreas Kurz als Beamter und Petros Merakus als OB nahmen auf humoristische Art das kommunale Geschehen auf die Schippe. Vom Baustellen-Rausch über das Kombibad-Dilemma, die Sterne-Sauna Gastronomie sowie das Labyrinth von Memmingen, welches verkehrstechnisch mittlerweile ein „Escape-Room für Fortgeschrittene sei. Zum Schluss wurde auf Memmingen angestoßen „die Stadt in der man zwar nicht weiß wo man langfahren darf, aber dafür verdammt exklusiv dabei schwitzt".
Die legendäre Glaskugel
Thomas Mayer und Florian Kipp warfen zum Schluss den „berühmten Blick“ in die Glaskugel.
Von den (hoffentlich) zahlreichen CRB-Sitzen im zukünftigen Stadtrat, kommenden Anträgen über das Rosenareal bis hin zum Integrationsgipfel im Waldfriedhof mit den Saatkrähen wurde ein buntes Spektrum anstehender Themen prophetisch beleuchtet. Lauter Applaus war der Lohn für diese Einlage.
Thomas Mayer beendete den unterhaltsamen Abend mit den Worten „Memmingen braucht Humor, Memmingen braucht Mut und vor allem Menschen, die ordentliche Kommunalpolitik machen".