Memmingen (dl/as). Sachlich, bürgernah und mit Augenmaß: So beschreibt Thomas Mayer seinen politischen Anspruch. Der 56-jährige Prokurist aus der Logistikbranche führt den Christlichen Rathausblock Memmingen seit 2021 – und tritt nun als Spitzenkandidat zur Kommunalwahl 2026 an.
Nach der letzten Stadtratswahl stand der CRB vor einer schwierigen Phase: zwei Sitze weniger, sinkende Mitgliederzahlen. „Das war ein Einschnitt. Aber gerade dann braucht es Menschen, die Verantwortung übernehmen“, sagt Mayer. Gemeinsam mit einem engagierten Team stellte er den Verein neu auf. Heute ist der CRB wieder sichtbar und wächst – auf rund 150 Mitglieder. „Dieses Vertrauen ist für mich Ansporn, den Weg konsequent weiterzugehen.“
Bürgernah gestalten, ideologiefrei entscheiden
Als Spitzenkandidat will Thomas Mayer Verantwortung nicht nur im Verein, sondern auch im Stadtrat übernehmen. „Mein Ziel ist es, Memmingen sachlich, bürgernah und ohne ideologische Scheuklappen mitzugestalten“, betont er.
Inhaltlich setzt Mayer klare Schwerpunkte: die Förderung der Ansiedlung von Haus- und Fachärzten, die Stärkung der Ortsteile sowie bezahlbares und attraktives Wohnen. Wichtig sind ihm zudem bessere Angebote für junge Menschen und eine stärkere Einbindung von Seniorinnen und Senioren.
Sport, Sicherheit und klare Haltung
Ein weiteres zentrales Thema ist der Sport. Mayer setzt sich für moderne und wettkampffähige Strukturen ein – ausdrücklich auch für ein leistungsfähiges Eisstadion. Sport sei ein wichtiger Baustein für Zusammenhalt, Gesundheit und Jugendarbeit.
Gleichzeitig fordert er mehr Sicherheit im öffentlichen Raum und lehnt Änderungen von Straßennamen klar ab. „Politik muss informieren, verbinden und Orientierung geben – nicht spalten“, sagt Mayer.
Sein Anspruch bleibt dabei klar: „Ich will Politik machen, die zuhört, abwägt und dann verlässlich handelt – für ein Memmingen, das für alle Generationen lebenswert bleibt.“