Jacky Gräser verwandelte einen Foulelfmeter sicher zur Führung. Zum Schluß kamen die kleinen Bayern doch noch glücklich zum Ausgleich. Foto: Wolfgang Radeck
München (rad). Es hat für den FC Memmingen beim FC Bayern München II "nur" zu einem 2:2 (2:0)-Unentschieden gereicht. Pech, weil der Ausgleich für die Münchner erst nach der angezeigten Nachspielzeit gefallen ist.
Beim FC Memmingen meldeten sich nach Verletzungspause Michael Bergmann und nach einer Krankheitswoche David Mihajlovic zurück – beide standen im Kader und nahmen zunächst auf der Bank Platz. Allerdings fehlten weiter Marcello Barbera und Kapitän Lukas Rietzler.
Die kleinen Bayern hatten erwartungsgemäß zu Beginn gleich die Initiative übernommen. Anton Heinz, der im Hinspiel viermal traf, versuchte es nach elf Minuten mit einem Freistoß, der auf dem Memminger Tor landete. Memmingens Abwehr stand gut, nach 19 Minuten war dann auch die Offensive erstmals gefährlich, als Philipp Kirsamer zum Abschluß kam.
Nach und nach setzten auch die Memminger mehr offensive Akzente, Constantin Kresin ging über links, Julien Yanda zupfte im Strafraum und Schiri Steigerwald zeigte auf den Punkt. Jacky Gräser verwandelte sicher und humorlos gegen Jannis Bärtl zum 0:1 (34.). Zwei Minuten später wieder Tor für den FCM, nach Philipp Kirsamers Solo schob Fabian Lutz zum 0:2 ein. Was dann auch der Pausenstand war, weil die Bayern zwar viel Ballbesitz hatten, aber auch seine Chancen nicht nutzten – wie Guido Della Rovere seinen Hundertprozenter kurz vor dem Halbzeitpfiff.
Nach dem Wechsel wollten die Bayern den schnellen Anschlußtreffer. Der kam dann auch, aber erst nach einer guten Stunde per Foulelfmeter. Anton Heinz verwandelt den Strafstoß, nachdem zuvor Jacky Gräser den eingewechselten Artur Degraf unfair anging. Memmingen verteidigte leidenschaftlich. Palle Maier kommt für Luis Vetter. Und dann auch noch Youngster Luan Fusaro für Kirsamer (75.). Der FCM stand knapp vor dem Sieg, die fünfminütige Nachspielzeit war lange abgelaufen, aber der Unparteiische gab den Münchnern noch ein paar Sekunden – Anton Heinz nutzte sie zum zwar vom Zeitpunkt her glücklichen, aber verdienten 2:2 für den Favoriten in der 97. (!) Minute.
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