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Fraueneishockey

ECDC-Frauen wollen vierten Titel in Serie

Bundeswehr als neuer Unterstützer - Finalstart am 21. März

veröffentlicht am 11.03.2026
Indians-Frauen Trikot BW

Daria Gleissner und Peter Gemsjäger präsentieren das Finaltrikot der ECDC-Frauen mit dem neuen Unterstützer "Bundeswehr". Foto: Siegfried Rebhan

Memmingen (rad). Die Eishockey-Frauen des ECDC Memmingen stehen erneut im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Gegner sind ab dem 21. März in maximal fünf Partien die Eisbären Berlin, gegen die die Memmingerinnen ihren vierten Titel in Folge anstreben.

Die ECDC-Frauen gehen gegen den Dritten der Hauptrunde, der HK Budapest in vier Partien aus dem Rennen warf, leicht favorisiert ins Rennen. Teammanager Peter Gemsjäger hebt aber schon mal den warnenden Zeigefinger: „Berlin verfügt auch über Top-Spielerinnen wie Franziska Feldmeier, Celina Haider und Tabea Botthof“, erklärte Gemsjäger unterstreicht aber auch das Selbstvertrauen seiner Mädels, denn, „wir brauchen uns nicht zu verstecken“.
Ohnehin ist es ein „Schaulaufen“ der besten deutschen Eishockeyspielerinnen, gleich zwölf Nationalspielerinnen stehen sich in den Finals gegenüber, darunter acht vom ECDC Memmingen.

Mit den Eisbären Berlin ist Memmingens Kapitänin Daria Gleissner mehr als zufrieden. „Berlin liegt uns besser als Budapest“, sagt sie, was die sechs Vorrundensiege der Memmingerinnen unterstreicht. Für die Endspiele haben die ECDC-Frauen nochmal „nachgerüstet“, an der Bande wird Trainer Jim Nagle von Ty Morris (früher EC Peiting) unterstützt, der das Defensivcoaching übernimmt.

Entscheidung am Hühnerberg

Die ersten beiden Partien finden am 21. und 22. März in Berlin statt, die restlichen bis zu drei Spiele dann am Memminger Hühnerberg (28./29. März und evtl. 4. April). Mit dem Hintergedanken, dass Gleissner & Co. die Meisterschaft dann vor eigenem Publikum feiern können. „Was allerdings auch ein gewisses Risiko birgt“, bremst Gemsjäger aber ein wenig die Euphorie. Zumindest einen Sieg will er mit seinen Mädels aus Berlin mit nach Hause bringen.

Für mächtig Stimmung und entsprechende Rückendeckung dürfte in Memmingen gesorgt sein. Sprich die ECDC-Frauen werden vor voller Hütte antreten können.

Bundeswehr als Unterstützer

Bernd Schuster von der Memminger Agentur „JB SportManagement“ hat dafür gesorgt, ddass sieben Sponsoren aus der Region ein 1.800 Eintrittskarten erworben hätten, die als Freikarten verteilt werden. Darunter 600 Karten, die vom „Café Emilio“ an die Unterallgäuer Werkstätten gegeben werden. Dazu hat auch die Bundeswehr 1.000 Tickets übernommen. Schusters Agentur konnte die Bundeswehr als Sponsor, der in den Finalspielen auch auf den Trikots präsent ist, gewinnen, die sogar 1000 Tickets sponsert.

Hintergrund der Zusammenarbeit ist auch, dass derzeit sieben Sportsoldatinnen beim ECDC Memmingen der schwarzen Hartgummischeibe nachjagen. „Ohne die Sportfördergruppe der Bundeswehr könnten wir gar nicht auf diesem Level agieren“, sagt Daria Gleißner, die ergänzt, dass „es schön ist, vor vielen Zuschauern spielen zu dürfen“.

Das sind insgesamt 2.800 Freikarten, betonte Schuster, der im Finale so viele Fans wie möglich in die Eishalle locken möchte.