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Eishockey

ECDC verspielt Drei-Tore-Vorsprung

GEFRO-Indians unterliegen in der Overtime bei den Scorpions mit 5:6

veröffentlicht am 08.04.2026
Rauferei

Es ging bis zum Schluß heiß her, beide Teams schenkten sich nichts. In der Overtime setzten sich die Scorpions durch. Bildschirmfoto: sprade.tv/Wolfgang Radeck

Mellendorf (rad). Es hat nicht geklappt mit dem dritten Sieg der GEFRO-Indians. Die standen bei einer Drei-Tore-Führung allerdings kurz davor, brachten aber einen 5:2-Vorsprung im letzten Spielabschnitt nicht über die Zeit. In der Overtime setzte sich der Nord-Meister in einer sehenswerten Partie mit 6:5 (0:1/2:1/3:3/1:0) durch - dennoch haben die GEFRO-Indians mit 2:1-Siegen noch die Nase vorn.

Wieder mit Milan Pfalzer, aber ohne den verletzten Denis Fominych gingen die Memminger das "Spiel 3" an. Und sie erwischten einen Traumstart, schon in der dritten Minute kam Sam Verelst völlig freistehend zum Abschluß und ließ Patrick Berger im Hannover-Kasten keine Chance. Die Indians waren auch in der Folge das bessere Team und ließen nach hinten nur wenig zu. Vorn nutzten sie allerdings auch ein eigenes Überzahlspiel nicht.

Im zweiten Durchgang machten die Hausherren mehr Druck, aber die GEFRO-Indians schienen nicht wirklich in Gefahr zu kommen. Auch überstanden sie ein Powerplay der Scorpions relativ souverän. Dennoch lin der 26. Minute 1:1, weil Marc-Oliver Vallerand die Scheibe irgendwie an Justus Roth vorbeibrachte. Vier Minuten später nutzten die Niedersachsen das Momentum und gingen durch Allen McPherson in Führung, auch wenn der Puck mit viel Dusel via Innenpfosten über die Linie kullerte.

Powerplay bringt Indians-Ausgleich

Die Führung der Scorpions ging zu diesem Zeitpung durchaus in Ordnung, weil die Indians nun nicht immer konsequent agierten. Aber sie kamen in der Schlußphase des Mittelabschnitts wieder besser ins Spiel, nutzen aber ihre tollen Möglichkeiten nicht. Kurz vor Drittelende zogen die Memminger in Überzahl ein gekonntes Powerplay-Spiel auf - Tyler Spurgeon stand goldrichtig und glich die Partie 38 Sekunden vor der zweiten Pausensirene wieder aus.

Drei Indians-Treffer in 151 Sekunden

Die Indians nahmen den Schwung vom Ausgleich in den Schlußabschnitt und zogen mit drei Treffern auf 2:5 davon. Zunächst vollendete Eddy Homjakovs ein Solo zum 2:3 (42.), noch in der selben Minute erhöhte Jayden Schubert auf 2:4. Hannover leistete sich kurze Zeit später einen weiteren "Aussetzer", Felix Brassard schraubte den Vorsprung in der 44. Minute auf 5:2. Was dann Scorpions-Goalie Patrick Berger zuviel war, er machte relativ wütend seinem Back-Up Kristian Hufsky Platz.

Auch Hannover mit Doppelschlag

Hannover gab sich aber noch nicht geschlagen, Yannick Drews brachte die Hausherren nach 48 Minute wieder ins Spiel, umso mehr, als Marc-Oliver Vallerand nur 29 Sekunden später auf 4:5 stellte. Es kam noch schlimmer aus Indians-Sicht, Justin Kirsch glich die Partie in der 52. Minute wieder aus.

Tobi Meier hatte die neuerliche Führung der Memminger auf der Kelle, scheiterte in der 54. Minute aber am eingewechselten HSC-Keeper Kristian Hufsky. Der hatte im anschließenden Memminger Überzahlspiel einiges zu tun und entschärfte die Indians-Chancen reihenweise.

Die Hausherren mit Vorteilen in der Overtime

So ging's in die Overtime, in der ging's hin und her. Den über 1.600 Fans wurde weiter beste Eishockey-Unterhaltung geboten. Hannover hatte mehr vom Spiel, die Indians fanden ihren Faden zunächst nicht. Kurz vor Ende der Verlängerung sorgte Scorpions-Kapitän Allan McPherson für die Entscheidung.

Am Freitag um 20 Uhr geht die Serie am Hühnerberg weiter.

Mehr zum ECDC unter www.memmingen-indians.de.