Pech hatte in dieser Szene Memmingens Kapitän Tyler Spurgeon, andererseits Dusel für Hannovers Goalie Patrick Berger. Der konnte im letzten Moment den Gegentreffer verhindern. Foto: Michael Geiger
Memmingen (rad). Ausverkaufter Hühnerberg und beste Stimmung - die GEFRO-Indians haben auch das zweite Halbfinalspiel gegen den Nordmeister Hannover Scorpions mit 5:3 (0:2/3:0/2:1) gewonnen. Damit führt der ECDC Memmingen mit 2:0-Siegen.
Indians-Coach Daniel Huhn mußte ohne den gesperrten Milan Pfalzer sowie den verletzten Denis Fominych auskommen. Dafür stand Timo Gams wieder im Line-Up.
Die Anfangsphase ging leicht an die GEFRO-Indians, aber sie brachten die Scheibe nicht an Hannovers Keeper Patrick Berger vorbei. Auch mit ein wenig Dusel hielt er seinen Kasten sauber, dann kamen die Scorpions langsam besser ins Spiel. Carson McMillan brachte die Gäste in der 16. Minute in Führung, in Unterzahl legte Arturs Kruminsch in der 20. Minute nach.
Mit viel Druck kamen die Memminger aus der Kabine, Felix Brassard konnte dies auch schnell nutzen und verkürzte nach nur 51 Sekunden auf 1:2. Memmingen auch in der Folge besser im Spiel, Jayden Schubert mit dem vermeintlichen Ausgleich (30.) - aber das zunächst gegebene "Good Goal" erkannten die Unparteiischen nach langem Studium des Videobeweises doch nicht an.
Doppelschlag innerhalb von 78 Sekunden
Egal, die GEFRO-Indianz zeigten Moral und drehten die Partie noch im zweiten Durchgang. Zunächst staubte Dominik Meisinger in der 37. Minute zum 2:2 ab, 78 Sekunden später lenkte Tyler Spurgeon einen Blue-Liner von Conner Blake zur erstmaligen Führung ins Scorpions-Netz.
Die Partie "plätscherte" nach der zweiten Pause zunächst ein wenig dahin. Sam Verelst vergab eine gute Einschußmöglichkeit, kurze Zeit später ging Pascal Aquin auf und davon und stellte auf 3:3 (47.). Vier Minuten später antwortete Markus Lillich für die GEFRO-Indians - 4:3. Auch diesmal bemühten die Unparteiischen den Videobeweis, diesmal mit der Entscheidung zugunsten der Memminger.
Hannover war gefordert, Trainer Rico Rossi nahm seinen Torhüter vom Eis - aber das Risiko wurde nicht belohnt. Eddy Homjakovs kam an die Scheibe und bugsierte sie hoch und weit aus dem eigenen Drittel direkt ins verwaiste Tor der Scorpions - 5:3 genau 112 Sekunden vor dem Ende. Was dann auch die Entscheidung war, die GEFRO-Indians brachten den Vorsprung über die Zeit und führen in der Serie mit 2:0.
Zum Einzug ins Finale fehlen noch zwei Siege....
Am Mittwoch (20 Uhr) geht's in der Serie weiter, dann wieder bei den Scorpions.
Mehr zu den Indians unter www.memmingen-indians.de.