Die Indians durften nach dem 7:2-Sieg in Leipzig ihren EInzug ins Viertelfinale bejubeln. Bildschirmfoto: sprade.tv/Wolfgang Radeck
Leipzig (rad). Im zweiten Gastspiel bei den Icefighters Leipzig ließen sich die GEFRO-Indians diesmal nicht überraschen und gewannen beim Siebten der Oberliga Nord sicher mit 7:2 (1:0/2:1/4:1). Memmingen hatte die Partie vor gut 1.900 Zuschauern weitgehend im Griff und zog verdient ins Viertelfinale ein - für Leipzig geht es in die Sommerpause.
Ohne den gesperrten Tyler Spurgeon gingen die Memminger die Aufgabe in Sachsen an.
Das machten sie insbesondere im ersten Durchgang sehr ordentlich, agierten konzentriert und ließen konsequent nicht viel zu. Felix Brassard brachte die Indians in der neunten Minute in Führung, mehr gelang im ersten Durchgang nicht. Damit ging's mit der eigentlich zu knappen Führung in die erste Pause.
Aus der kamen die Einheimischen besser, hatten nun mehr Aktionen vor dem Memminger Gehäuse. Auch, weil die Schützlinge von Trainer Daniel Huhn die zuvor gezeigte Konsequenz in der Defensive zunächst nicht mehr hatten. Mit Folgen, Emit Aronsson glich in der 28. Minute zum 1:1 aus.
Indians legen Schalter wieder um
Aber Memmingen konnte den berühmten Schalter umlegen und hatten die schnelle Antwort: nur 43 Sekunden nach dem Gegentreffer brachte erneut Felix Brassard seine Farben wieder nach vorn. Im ersten Überzahlspiel waren die Memminger - im Gegensatz zu den Einheimischen - erfolgreich, Brett Ouderkirks fälschte den Puck in der 35. Minute zum 3:1 für die Indians ab.
Justus Roth mit Assist
Drei Minuten nach Wiederbeginn im letzten Abschnitt veredelte Brett Ouderkirk ein Break zum 4:1. Vorausgegangen war nach einem abgewehrten Schuß das schnelle Zuspiel von Justus Roth auf Linus Svedlund, der den enteilten Brett Ouderkirk bediente. Als Eddy Homjakovs in doppelter Überzahl den Vorsprung auf 5:1 schraubte, war die Vorentscheidung gefallen.
Leipzig versuchte alles, nahm zwölf (!) Minuten vor dem Ende bei einer Strafe gegen die Indians ihren Torhüter zu Gunsten eines Feldspielers vom Eis. Der Schuß ging nach hinten los, Markus Lillich traf ins leere Tor zum 6:1.
Dann auch wieder die Hausherren, ihnen gelang der Powerplay-Treffer durch Johan Eriksson zum 2:6 (50.), da waren die Indians nicht wirklich konsequent. Leipzig versuchte es wieder ohne Torhüter und wieder trafen die Memminger, sieben Minuten vor dem Ende schnürte Felix Brassard den Dreierpack zum 7:2-Endstand.
Weiter geht's gegen Selb oder Hannover Indians
Damit ist die Achtelfinalserie mit 3:1-Siegen für die GEFRO-Indians beendet. Weiter geht's am Freitag mit dem ersten Viertelfinalspiel am Hühnerberg. Der Gegner steht noch nicht fest und kommt auf den Ausgang der Serie zwischen Hamm und Bad Tölz an - die Entscheidung fällt am Dienstag. Gewinnt Bad Tölz geht's gegen Hannover, ansonsten gegen Selb.
Mehr zum ECDC unter www.memmingen-indians.de.