Beide Teams lieferten sich einen Kampf um jeden Zentimeter, die Partie wurde erst in der Overtime entschieden. Erneut hatte Hannover das bessere Ende für sich. Foto: Wolfgang Radeck
Memmingen (rad). Erneut gab es für die GEFRO-Indians kein Happy-End in der Overtime. Wie schon am Mittwoch gewannen die Hannover Scorpions in der Verlängerung und holten sich mit dem 3:2 (1:1/1:1/0:0/1:0) den Serienausgleich.
Keine Veränderungen im Line-Up der GEFRO-Indians im Vergleich zur letzten Partie. Aber Trainer Daniel Huhn erwartete von seinen Jungs eine Reakion auf die 5:6-Niederlage vom Mittwoch, als ein 5:2-Vorsprung aus der Hand gegeben wurde.
Vor ausverkauftem Haus erwischten die Memminger den besseren Start, hatten Abschlüsse - aber die richtig guten Möglichkeiten blieben aus. Nach hinten ließen die GEFRO-Indians zunächst nicht viel zu. Die Partie plätscherte ein wenig vor sich hin - bis zur elften Minute: da erlaubte sich Hannovers Jereon Plauschin einen katastrophalen Fehler, Tobi Meier holte sich die Scheibe und erzielte das 1:0. Nun die Memminger eher am zweiten Treffer, aber den erzielten mit ihrer ersten guten Chance die Gäste. Justin Kirsch stocherte in der 18. Minute nach und brachte die Scheibe im Tor von Justus Roth zum 1:1 unter.
Die Indians kamen recht gut ins zweite Spieldrittel, wollten die neuerliche Führung. Mehrfach fehlte nicht viel, aber die Scheibe wollte nicht über die Linie. Die Gäste setzte Nadelstiche, die durchaus schmerzhaft und gefährlich waren. Das Tor der Scorpions fiel allerdings ein wenig aus heiterem Himmel, Norman Hauner zog einfach mal ab und "erwischte" den ansonsten blendend haltenden Justus Roth - 1:2 in der 32. Minute.
Memminger Ausgleich und leidenschaftliches Unterzahlspiel
Memmingens Antwort auf den Rückstand und die bisweilen nicklige Spielweise der Niedersachsen war der Ausgleich in der 34. Minute. Geburststagskind Tyler Spuirgeon stand goldrichtig und brauchte nur noch zum 2:2 einschieben. Danach überstanden die Memminger zwei relativ harte Strafen gegen Linus Svedlund Dank eines leidenschaftlichen Penalty-Killings - mit 2:2 ging's in die zweite Pause.
Memminger Chancenplus
Die Partie blieb spannend, Memmingen mit den besseren Mögichkeiten zu Beginn des dritten Drittels. Aber sie haderten weiter mit der Chancenverwertung - und bisweilen auch mit der unterschiedlichen Strafenauslegung der Unparteiischen. Kurz vor Spielende dann aber Powerplay für die GEFRO-Indians, die Chance hatte aber Hannovers Pascal Aquin, der wurde aber 12 Sekunden vor Schluß von ECDC-Goalie Justus Roth gestoppt - es ging erneut in die Overtime.
Es brodelte vor Spannung im Rund der Eishalle - jeder Angriff konnte die Entscheidung bringen. Sowohl die Gäste wie auch die Einheimischen hatten ihre Möglichkeiten - Hannover nutzte einen Fehler der Memminger Abwehr in der 68. Minute zum 2:3 durch Nicholas Miglio. Damit glichen die Scorpions die Serie aus.
Weiter geht's am Sonntag um 18 Uhr, dann wieder bei den Scorpions in Mellendorf, am kommenden Dienstag auf jeden Fall noch einmal am Hühnerberg.
Mehr zu den GEFRO-Indians unter www.memmingen-indians.de.