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Eishockey

Hitziges zweites Finalspiel geht an die GEFRO-Indians

Memminger schlagen Deggendorf mit 5:2 und gleichen die Serie aus

veröffentlicht am 21.04.2026
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Über 3.200 Fans sahen ein tolles, aber auch hitziges und hochemotionales Spiel zwischen den GEFRO-Indians und dem Deggendorfer SC. Mit dem besseren Ende für die Memminger. Foto: Wolfgang Radeck

Memmingen (rad). In einem hochklassigen zweiten Finalspiel haben die GEFRO-Indians den Deggendorfer SC mit 5:2 (0:0/2:1/3:1) geschlagen und damit die Finalserie ausgeglichen. Vor Über 3.200 Fans zeigten beide Mannschaften, dass sie zurecht im Endspiel um die Deutsche Oberliga-Meisterschaft stehen.

Wie erwartet, konnten die Memminger mit unverändertem Line Up auflaufen.

Die Deggendorfer erwischten den besseren Start, hatten durch Curtis Leinweber und Silvan Heiß zwei richtig gute Möglichkeiten (4.). Zwei Minuten später hatte Dante Hahn die Deggendorfer Führung auf dem Schläger, legte die Scheibe aber neben das Gehäuse. Auf der anderen Seite hatten auch die Indians ihre guten Momente, aber Timo Pielmeier im DSC-Kasten war ebenso auf dem Posten wie Justus Roth beim ECDC. In dem schnellen und ansehnlichen ersten Durchgang fehlten eigentlich nur die Treffer, mit 0:0 ging’s in die erste Pause

Memmingen kam gut aus der Kabine, das erste Tor des Abends ging aber an die Gäste. Julian Elsberger kam völlig frei zum Abschluss und ließ sich die Chance zum 0:1 nicht entgehen (24.). Deggendorf hatte in der Folge ein wenig mehr vom Spiel, aber die Indians mit dem Ausgleich in der 28. Minute durch Felix Brassard. Nun die Memminger sichtlich im Auftrieb, auch wenn die Deggendorfer immer wieder gefährlich vor Indians-Goalie Justus Roth auftauchten. Maxi Menner zog dann in der 33. Minute ab, die Scheibe landete zur erstmaligen Memminger Führung hinter Timo Pielmeier im DSC-Kasten. Langsam schraubten sich Härte und auch die Emotionen hoch, kurz vor Drittelende mußten Markus Lillich und Dylan Jackson nach einem Faustkampf für fünf Minuten in die Kühlbox.

Die Partie blieb hitzig, die Unparteiischen hatten alle Hände voll zu tun - die Strafbänke waren immer wieder gut gefüllt. Luke Weilandt nutzte eine numerische Überlegenheit zum Ausgleich in der 44. Minute. Dann hatten auch die Indians die große Chance, in "doppelter" Überzahl - Linus Svedlund brachte seine Farben in der 49. Minute wieder in Führung. Deggendorf war gefordert, die Niederbayern zogen sogar bei Gleichzahl auf dem Eis ein Powerplay auf. Aber die Memminger hielten dagegen, konterten und wurden nur durch ein Foul gebremst. Im entsprech Powerplay sorgte Markus Lillich mit dem 4:2 in der 59. Minute für die Entscheidung. Deggendorf riskierte alles, Eddy Homjakovs lief mit der Scheibe quasi ins leere Tor und setzte in der Schlußminute auch den Schlußpunkt zum 5:2 und zum Ausgleich in der Serie.

Die dritte Begegnung findet am Freitag in Deggendorf statt.

Mehr zu den GEFRO-Indians unter www.memmingen-indians.de.