Memmingen (dl/as). Das antike homerische Epos um Odysseus’ zehnjährige Irrfahrt über das Meer kommt in einer spannenden Bühnenfassung auf die Theaterbühne. Premiere ist am Freitag, 6. Februar, um 19.30 Uhr im Stadttheater.
Mit der berühmten List „›Niemand‹ heiße ich“ überlistet Odysseus den Zyklopen Polyphem – ein Moment, der längst Weltliteratur geworden ist. Doch dieser Name, den er verschweigt, wird noch ungleich berühmter werden. Seit über 2.500 Jahren steht die „Odyssee“ sinnbildlich für Irrfahrten, Prüfungen und die Sehnsucht nach Heimat – und zählt bis heute zu den wirkmächtigsten Erzählungen des Abendlandes.
Verlockungen und Verluste
Nach zehn Jahren des trojanischen Krieges will Odysseus nur eines: heimkehren nach Ithaka zu seiner Frau Penelope. Was folgt, ist eine weitere, ebenso lange Reise voller Gefahren. Zehn Jahre auf See, voller Verlockungen und Verluste – und am Ende wird nur einer zurückkehren.
Odysseus und seine Gefährten begegnen Göttern und Göttinnen, Zyklopen und Sirenen, sie steigen hinab in die Unterwelt und stellen sich dort ihrem Schicksal.
Kaum eine andere Geschichte erzählt die Suche nach Glück, Sinn und Identität so abenteuerlich, poetisch und zeitlos wie die von Odysseus, Sohn des Laertes, Städteverwüster und Heimkehrer. Regie führt Intendantin Sarah Kohrs.
Alle Tickets und Termine gibt es unter www.landestheater-schwaben.de