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Keine wirkliche Entspannung auf dem Arbeitsmarkt

Kaum nennenswerter Rückgang der Arbeitslosenzahlen

veröffentlicht am 27.02.2026

Nürnberg/Kempten/Memmingen (dl). Der Arbeitsmarkt in Deutschland hat sich im vergangenen Monat nicht wirklich entspannt. Die Zahl der Arbeitslosen ist zwar um 15.000 gesunken, ist mit 3,07 Millionen Menschen und einer Quote von 6,5 Prozent aber weiterhin hoch. Auch eine spürbare Erholung ist momentan nicht absehbar. Im Wirtschaftsraum Memmingen sank die Quote um 0,1 Punkte auf 2,7 Prozent, im bayrischen Teil des Allgäus liegt sie bei 3,3 Prozent.

"Auch zum Ende der Winterpause kommt der Arbeitsmarkt nicht in Schwung. Die Arbeitslosigkeit verändert sich kaum und bleibt über drei Millionen", erklärte Andrea Nahles, die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Im Februar stagnierte die Arbeitslosenquote auch im Arbeitsagenturbezirk Kempten-Memmingen und lag im Vergleich zum Vormonat Januar bei 3,3 Prozent. Bei den absoluten Zahlen war ein leichter Rückgang um etwa 150 Personen festzustellen, der sich aber nicht auf die Quote auswirkte.

Erste Boten des Frühjahrsaufschwung erkennbar

„Es sind erste Boten des Frühjahrsaufschwungs festzustellen“, zeigte sich Maria Amtmann, Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, zuversichtlich. „Erfreulich ist auch, dass die Arbeitslosenzahlen gegenüber dem Vorjahresmonat weiterhin weitgehend konstant geblieben sind. Wir haben nur etwa 100 arbeitslos gemeldete Menschen mehr als vor einem Jahr. Bei den Arbeitsstellen gab es im Februar über 200 Stellenneuzugänge mehr als im Vorjahresmonat und der Stellenbestand ist fast exakt gleichgeblieben. Hier können wir sehr zufrieden sein, auch wenn die Unternehmen weiterhin mit vielen wirtschaftlichen Unwägbarkeiten zu kämpfen haben. Die Unternehmen benötigen Fachkräfte und die Menschen ein stabiles Einkommen. Wir unterstützen beide Seiten.“

Im Vergleich zum Vormonat ging die Zahl der Arbeitslosen bei fast allen Personengruppen zurück. Nur bei den jungen Menschen unter 25 Jahren war ein Anstieg um 42 Personen (3 Prozent) zu verzeichnen.

(Grafiken: Agentur für Arbeit)