Am Donnerstag, 12. März, werden ab 11 Uhr Warnmeldungen auf Mobiltelefonen ausgelöst. Foto: Radeck/ Lokale Archiv
Bayern/Memmingen (dl/as). Am Donnerstag, 12. März, findet in Bayern erneut ein landesweit einheitlicher Probealarm statt. Dabei werden ab 11 Uhr Warnmeldungen auf Mobiltelefonen ausgelöst.
Ziel der Übung ist es, die technischen Warnsysteme unter realistischen Bedingungen zu testen und die Bevölkerung für mögliche Warnmeldungen im Ernstfall zu sensibilisieren.
Test der Warnsysteme in ganz Bayern
Der Probealarm wird gegen 11 Uhr durch das Bayerische Melde- und Lagezentrum im Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration ausgelöst. Dabei werden alle an das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) angeschlossenen Warnmittel aktiviert – darunter auch Cell Broadcast.
Auf den Mobiltelefonen in Bayern erscheint dann folgende Testmeldung:
„In Bayern findet heute der landesweit einheitliche Probealarm mit einer Probewarnung statt. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.“
Regionale Warnmeldung in Memmingen
Die Stadt Memmingen wird zusätzlich zwischen 11.20 und 11.30 Uhr eine eigene regionale Warnmeldung über MoWaS auslösen. Dabei soll insbesondere die regionale Alarmierung unter realistischen Bedingungen erprobt werden.
Diese Meldung wird nicht über Cell Broadcast, sondern ausschließlich über Warn-Apps verbreitet. Eine Benachrichtigung erhalten daher nur Nutzerinnen und Nutzer entsprechender Anwendungen wie NINA oder KATWARN auf ihrem Smartphone.
Entwarnung ebenfalls per Cell Broadcast
Gegen 11.30 Uhr wird bayernweit über MoWaS eine Entwarnung verschickt – erstmals ebenfalls über Cell Broadcast. Die Meldung lautet:
„Entwarnung: In Bayern fand heute der landesweit einheitliche Probealarm 2026 mit einer Probewarnung für alle Warnmittel statt. Der landesweit einheitliche Probealarm 2026 ist hiermit beendet.“
Etwa 30 Minuten später erfolgt auch die regionale Entwarnung über die Warn-Apps.
Weitere Informationen zum landesweiten Warntag gibt es online beim Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration unter:
https://www.stmi.bayern.de/bevoelkerungsschutz/warndienste/