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„Neu denken, beherzt handeln“

Cigdem Aras führt Die Linke in die Kommunalwahl

veröffentlicht am 26.01.2026
Cigdem Aras

Cigdem Aras ist Spitzenkandidatin der Partei Die Linke in Mammingen. Foto: Elisabeth Hütter

Memmingen (dl/as). Unter dem Leitmotiv „Neu denken, beherzt handeln“ startet Die Linke Memmingen in den Wahlkampf 2026. Mit Cigdem Aras an der Spitze der Liste setzt die Partei auf ein junges, engagiertes Gesicht, das für eine moderne und konsequent soziale Stadtpolitik steht.

Cigdem Aras bringt eine Perspektive in die Memminger Politik ein, die von persönlicher Erfahrung und tiefem sozialen Bewusstsein geprägt ist. Mit ihrem türkisch-alevitischen Hintergrund weiß sie aus eigener Erfahrung, wie sich Ausgrenzung und Rassismus anfühlen. Aus dieser Biografie schöpft sie die Kraft für ihren Einsatz: Sie kämpft für eine offene Stadtgesellschaft, in der nicht die Herkunft entscheidet, sondern das Miteinander im Vordergrund steht.

Vielfalt als Stärke und Orte der Begegnung

Für die junge Spitzenkandidatin ist Memmingen ein Ort der Vielfalt, die täglich neu gestaltet werden muss. Ihr Ziel ist es, Räume zu öffnen und Orte der Begegnung zu stärken – sei es in Schulen, Vereinen oder in der Kulturszene. Eine lebendige Demokratie braucht für sie den Dialog und den Mut zum Widerspruch, statt autoritärer Abgrenzung.

Dabei knüpft Cigdem Aras an die Arbeit von Rupert Reisinger an, der in den vergangenen sechs Jahren als Referent für Integration wichtige Akzente im Stadtrat gesetzt hat. Diesen Weg des Zuhörens und des gerechten Miteinanders will sie mit ganzer Kraft fortsetzen. Für sie ist die Kommune der entscheidende Ort, an dem sich zeigt, ob eine Gesellschaft wirklich alle mitnimmt, die hier leben und arbeiten.

Cigdem Aras im Wortlaut:

„Die LINKE Memmingen tritt mit dem Motto ‚Raum für alle – neu denken, beherzt handeln‘ zur Wahl an. Unsere Stadt lebt von ihrer Vielfalt: von Menschen, Räumen, Kulturen und Ideen, die das Miteinander tragen. Gute Stadtpolitik schafft Orte, an denen Begegnung möglich ist – in Schulen, Vereinen, bei Festen und in der Kultur. Eine lebendige Demokratie braucht Dialog. Sie braucht Räume, in denen Menschen sich einbringen, entfalten und widersprechen können. Autoritäre Politik grenzt aus. Wir wollen Räume öffnen. Die Kommune ist der Ort, an dem sich entscheidet, ob wir es schaffen, unsere Gesellschaft gemeinsam und gerecht weiterzuentwickeln – und ob wir wirklich einen Raum für alle bieten, die hier leben und arbeiten. Wir treten ein für Zuhören statt Niederschreien, für Miteinander statt Gegeneinander, für Liebe statt Hass.“