Acht Parteien und Gruppierungen sind künftig im Kreistag vertreten. Erstmals mit dabei ist Die Linke.
Unterallgäu (dl/as). Der neue Kreistag im Landkreis Unterallgäu steht fest. Künftig werden acht Parteien und Gruppierungen in dem Gremium vertreten sein. Erstmals gelingt auch Die Linke der Einzug in den Kreistag.
Stärkste Kraft bleibt die Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU) mit 30,2 Prozent der Stimmen. Dahinter folgen die Freie Wähler mit 25,6 Prozent. Auf Platz drei liegt die Alternative für Deutschland (AfD) mit 17,4 Prozent.
Weitere Ergebnisse:
Bündnis 90/Die Grünen kommen auf 9,0 Prozent, die JWU auf 6,4 Prozent und die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) auf 6,0 Prozent.
Die Linke erreicht 2,8 Prozent, die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) 2,7 Prozent.
Die neue Sitzverteilung
Die CSU behält ihre 18 Sitze,
die Freien Wähler verlieren einen Sitz (statt 16 nur noch 15).
Die AFD gewinnt gleich 5 Sitze dazu.
Die Grünen verlieren 2 Sitze (von 7 auf 5).
JWU und SPD verlieren jeweils einen Sitz und haben statt 5 künftig nur noch 4 Sitze.
Auch die ÖDP büßt einen Sitz ein (von 3 auf 2).
Die Linke ist erstmals im Parlament vertreten und hat gleich 2 Sitze gewonnen.
Der Kreistag des Landkreis Unterallgäu hat insgesamt 60 Mitglieder. Das neu gewählte Gremium nimmt seine Arbeit im Mai auf und bleibt für sechs Jahre im Amt.
Alle Wahlergebnisse im Detail sind online abrufbar unter:
www.unterallgaeu.de/wahl.