Im Dezember gewann die Deutsche Fraueneishockey-Nationalmannschaft in Memmingen gegen Österreich. Nun sind neun Spielerinnen des ECDC Memmingen für den deutschen Olympial-Kader vorgeschlagen worden. Foto: Wolfgang Radeck
München/Memmingen (dl). Tolle Sache für die Eishockey-Frauen des ECDC Memmingen. Bei den anstehenden Olympischen Winterspielen stehen gleich neun Spielerinnen der ECDC Indians Kader des Deutschen Eishockey-Bundes(DEB).
Der Verband hat das Aufgebot der Frauen-Eishockeymannschaft für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina vom 6. bis 22. Februar 2026 festgelegt. Der entsprechende Vorschlag ist beim Deutschen Olympischen Sportbund e. V. (DOSB) eingegangen, der am 20. Januar die offizielle Nominierung für das Team Deutschland bekannt gibt.
Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod hat drei Torhüterinnen, acht Verteidigerinnen und zwölf Stürmerinnen für das Turnier nominiert. Mit dabeisind neun Spielerinnen der ECDC Indians: Torhüterin Chiara Schultes, die fünf Verteidigerinnen Daria Gleissner, Carina Strobel, Ronja Hark, Charlott Schaffrath und Hanna Weichenhain sowie die drei Stürmerinnen Nicola
Hadraschek-Eisenschmid, Anne Bartsch und Jule Schiefer.
Einzig Daria Gleißner stand schon einmal in einem Olympiaaufgebot, 2014 in Sotchi. Sie musste jedoch aufgrund einer Verletzung in einem Vorbereitungsspiel vorzeitig abreisen und konnte kein Spiel bestreiten. Alle weiteren Spielerinnen stehen zum ersten Mal in einem Olympia-Kader.
Kaum eine deutsche Kommune mit mehr Olympioniken
Peter Gemsjäger, sportlicher Leiter der Memminger Frauenmannschaft: "Die
Mädels haben jahrelang auf dieses Event hingearbeitet und sie erfüllen sich jetzt einen sportlichen Lebenstraum. Wir sind sehr glücklich und unheimlich
stolz, dass wir durch unsere jahrelange erfolgreiche Arbeit fürs
Fraueneishockey eine so große Delegation nach Mailand schicken dürfen. Es
wird nicht viele Kommunen in Deutschland geben, die mit so vielen
Spielerinnen vertreten sind."
Mehr zu den ECDC-Frauen unter fraueneishockey-mm.de .