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Eishockey

Standesgemäße und souveräne GEFRO-Indians

ECDC feierrt mit 9:0 gegen Stuttgart zwölften Sieg in Serie

veröffentlicht am 25.01.2026
Ind Stutt 4 1

Die GEFRO-Indians (in rot) ließen sich diesmal von den Stuttgartern nicht überraschen und gewannen den vierten Saisonvergleich deutlich. Das Geschehen spielte sich zumeist vor dem Gehäuse der Rebels ab. Foto: Wolfgang Radeck

Memmingen (rad). Diesmal ließen sich die GEFRO-Indians von den Stuttgart Rebels nicht überraschen und behielten die Punkte sicher am Hühnerberg. Vor gut 1.400 Fans hieß es zum Schluß 9:0 (3:0/2:0/4:0) für den ECDC Memmingen, der damit seinen zwölften Sieg in Serie feierte.

Wie erwartet, mußten die Memminger weiter auf Denis Fominych, Robert Peleikis und Timo Gams verzichten, zudem fehlte der gesperrte Jayden Schubert. Auch die Gäste mußten auf eine ganze Reihe ihrer Akteure verzichten.

Memmingen erwischte einen guten Start. Eddy Homjakovs kurvte durch die Stuttgarter Abwehrreihen und überlistete auch Nick Vieregge im Stuttgarter Kasten zum 1:0 nach nicht einmal drei Minuten. Auch in der Folge beherrschten die Indians das Spielgeschehen, ließen die Stuttgarter kaum vors Tor kommen. Und betrieben gutes Forechecking, Stuttgart hatte bisweilen Probleme, sich zu befreien. In der elften Minute bewies Tobi Meier Übersicht und bediente den völlig freien Connor Blake. Der spielte auch noch Torhüter Nick Vieregge aus und erhöhte auf 2:0. Zwei Minuten ging Felix Brassard auf und davon und war mit einem platzierten Handgelenkschuß zum 3:0 erfolgreich.

Stuttgart kam deutlich verbessert aus der ersten Pause und ließ die Memminger nicht mehr so einfach zur Entfaltung kommen. Dennoch blieben die Hausherren dominant und hatten ihre Chancen. Es dauerte bis zur 35. Minute, dann lenkte Tyler Spurgeon einen Schuß von Brett Ouderkirk zum 4:0 in die Stuttgarter Maschen. Zwei Minuten später war dann wieder Memmingens Goldhelm Felix Brassard an der Reihe - 5:0 nach einem weiteren sehenswerten Handgelenkschuß.

Die Partie war entschieden, auch wenn die Gäste immer wieder Nadelstiche setzten. So wie Elvis -Gorontzy-Slack, der allein auf Justus Roth zulief aber nur den Pfosten traf (45.). Das halbe Dutzend an Memminger Treffer machte dann Nikita Krymskiy mit einem Blue-Liner in der 53. Minute voll. Memmingen drückte weiter und provozierte Fehler in der Stuttgarter Hintermannschaft. Neuzugang Kevin Handschuh kam so zu seinem ersten Treffer im Indians-Trikot - nach 56 Minuten hieß es 7:0. Wenig später setzte der unermüdliche Brett Ouderkirk nach und drückte die Scheibe mit der Rückhand zum 8:0 über die Linie (58.). Den Schlußpunkt setzte Markus Lillich in der letzten MInute zum 9:0-Endstand.

Mehr zu den GEFRO-Indians unter www.memmingen-indians.de.