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Fraueneishockey

Und wieder zum Titel „gesweept“

ECDC-Frauen holen vierte Meisterschaft in Folge

veröffentlicht am 28.03.2026
ECDC Frauen Titel 25

Großer Jubel bei den ECDC-Frauen nach der Schlußsirene nach dem 4:2-Sieg über Berlin. Dem dritten im dritten Spiel. Foto: Wolfgang Radeck

Memmingen (rad). Sie haben es schon wieder getan, die Eishockey-Frauen des ECDC Memmingen sind buchstäblich zum nächsten Deutschen Meistertitel gespurtet. Der 4:2 (1:1/2:1/1:0)-Sieg gegen die Eisbären Berlin war der dritte Erfolg im dritten Spiel - ein sogenannter "Sweep". Vor knapp 2.700 Fans am Memminger Hühnerberg war es der vierte Titel in Folge und der siebte überhaupt.

Den Grundstein haben die Memmingerinnen schon in Berlin gelegt, als sie letzte Woche mit 3:0 und 6:1 beide Partien gewannen. In der „Best-of-Five“ Serie haben sie nun vor der Rekordkulisse von 2.679 Fans am Memminger Hühnerberg den berühmten Deckel auf den vierten Titel in Folge und den siebten überhaupt drauf gemacht.

Allerdings war es ein recht verhaltener, zum Teil nervös scheinender Beginn des ECDC Memmingen. Berlin hielt gut dagegen, auch nach der Memminger Führung durch Nara Elia in der neunten Minute. Franziska Feldmeier konnte noch im ersten Durchgang ausgleichen, die Gäste waren in dieser Phase gut in der Partie. Umso mehr, als Mathilda Heine nach einer guten halben Stunde die Führung für Berlin markierte.

Aber Memmingen rappelte sich auf, drehte noch im zweiten Durchgang auch mit den lautstarken Fans im Rücken, die Partie. Theresa Knutson (36.) stand nach einer abgewehrten Scheibe goldrichtig, Jule Schiefer brachte ihre Farben 40 Sekunden vor der zweiten Pausensirene mit 3:2 nach vorn. Berlin gab zwar nicht auf, die ECDC-Frauen ließen nicht mehr sonderlich viel zu. Was durchkam, war sichere Beute von Goalie Chiara Schultes. Mit ihrem zweiten Treffer des Abends sorgte Theresa Knutson (54.) für die Entscheidung.

Was folgte, war schier grenzloser Jubel nach der Schlußsirene und Feierstimmung auf dem Eis und lange noch im „Puck“, dem Hockey-Treff in der Memminger Eishalle.

Memmingens Headcoach Jim Nagle freute sich über den erneuten Titel in einem schweren Spiel gegen einen starken Gegner: „Berlin hat uns alles abverlangt, aber wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht".

Die verletzte Kapitänin Daria Gleißner stand zwar im Line-Up, wollte aber kein Risiko eingehen, unterstützte von der Bank aus 9 und ging nur zum Feiern aufs Eis. „Wir haben gezeigt, dass wir ein starkes Team sind, ich bin richtig stolz auf die Mannschaft. Jetzt freuen wir uns auf die Meisterparty".

Mehr zu den ECDC-Frauen unter fraueneishockey-mm.de.