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Eishockey

Vorteil GEFRO-Indians

ECDC holt sich mit viel Moral 5:3-Sieg in Hannover und führt wieder in der Serie

veröffentlicht am 12.04.2026
Ind 4-3

Die GEFRO-Indians bejubeln den 4:3-Siegtreffer von Nikita Krymskiy (ganz links im weißen Trikot). Bildschirmfoto: sprade.tv/Wolfgang Radeck

Mellendorf (rad). Was für eine Moral - die GEFRO-Indians haben nach dem unglücklichen Serienausgleich und einem 1:3-Rückstand in Spiel fünf dennoch den Vorteil auf ihre Seite gezogen. Mit 5:3 (0:0/3:3/2:0) hat der ECDC Memmingen vor über 2.000 Zuschauern bei den Hannover Scorpions gewonnen und führen in der Serie nun mit 3:2 - ein Sieg fehlt noch zum Finaleinzug.

Memmingen konnte mit dem Personal wie zuletzt antreten, aber Hannover hatte den mentalen Vorteil, zuletzt zweimal in der Overtime gewonnen zu haben.

Die Hausherren kamen dann auch zunächst besser ins Spiel, zu den ganz großen Möglichkeiten kamen sie in der Anfangsphase aber nicht. Nach dem ersten Powerbreak erhöhten die Scorpions den Druck, Endstation war aber einmal mehr Indians-Goalie Justus Roth. Allerdings agierte Hannover im ersten Durchgang zumeist gedankenschneller, die Indians versuchten, die Partie ruhig zu halten. Mit einem Teilerfolg, torlos ging es in die erste Pause.

Die GEFRO-Indians überstanden ein Unterzahlspiel zu Beginn des zweiten Abschnitt, kurze Zeit später lag der Puck dann aber doch im Memminger Kasten. Jordan Knackstedt war im Nachschuß erfolgreich (23.).

Maxi Menner mit tollem Solo und dem Ausgleich

Aber Maxi Menner startete unmittelbar danach zu einem Solo und glich nur 18 Sekunden später wieder aus - 1:1. Wichtig für die Memminger, die nun deutlich griffiger waren, auch mehr Zug zum Tor zeigten. Aber es waren wieder die Niedersachsen, die in Führung gingen - Allan McPherson zog ab und traf in der 29. Minute ins lange Eck zum 2:1. Memmingen antwortete mit wütenden Angriffen und guten Möglichkeiten, Kristian Hufsky im Hannoveraner Kasten mehrfach mit guten Reaktionen und auch Dusel. Wie in der 33. Minute, als innerhalb weniger Sekunden zweimal die Torumradung rettete. Glücklicher die Scorpions, die mit einem abgefälschten Schuß (Nicholas Miglio) zum 3:1 kamen (33.). Erneut 18 Sekunden später dann aber Jubel bei den Indians, Dominik Meisinger verkürzte per Blue-Liner auf 2:3. Die Partie nun noch temporeicher, Memmingen arbeitete am Ausgleich, bisweilen fehlten die berühmten Zentimeter. Nicht aber in der 38. Minute, Eddy Homjakovs zog ab - 3:3.

Die Indians machten nach der Pause druckvoll weiter, aber auch Hannover hatte seine Möglichkeiten. Die besseren aber die Memminger, die in der 46. Minute durch Nikita Krymskiy erstmals in Führung gingen. In der Folge drückten die Scorpions, die Indians aber enorm diszipliniert nach hinten. Hannover riskierte alles mit dem Empty-Net alles - Markus Lillich machte den Deckel mit dem Treffer ins verlassene HSC-Gehäuse alles klar.

Am Dienstag um 19.30 Uhr steht die sechste Partie in der Serie an, dann wieder am Memminger Hühnerberg. Mit einem Sieg wären die GEFRO-Indians im Finale, die Scorpions in der Sommerpause.

Mehr zu den GEFRO-Indians unter www.memmingen-indians.de.