Im Hinspiel kämpften beide Teams bei strömenden Regen um jeden Zentimeter, hier setzte sich David Günes (in rot) durch. Foto: Olaf Schulze
Memmingen (dl/rad). Nach zuletzt zwei Niederlagen will der FC Memmingen im dritten Regionalliga-Auswärtsspiel in Folge wieder punkten. Dabei steht heute um 14 Uhr die Aufgabe bei der Zweitliga-Reserve der SpVgg Greuther Fürth auf dem Programm.
Die Mannschaft von Trainer Matthias Günes will wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren, auch mit Blick auf die Tabelle, um den Abstand zu den gefährdeten Plätze zu halten. „Dabei müssen wir defensiv wieder stabiler stehen“, so der Coach, weil zuletzt einfach auch zu viele Gegentreffer kassiert wurden. Jeweils drei in Bayreuth (1:3) und Buchbach (2:3).
Noch beträgt der Abstand der Memminger auf die Relegationsplätze zehn Punkte, aber der Vorsprung soll nicht verspielt, vielmehr wieder ausgebaut werden. Bei Greuther Fürth II wartet allerdings ein unbequemer Gegner, der mitten im Abstiegskampf steckt. Sogar in doppelter Abstiegsgefahr, denn zum einen steht die Mannschaft nur dank des besseren Torverhältnisses auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz und zum anderen müsste die U23 der Fürther nach den Regulararien die Regionalliga verlassen, wenn die Profis aus der zweiten Bundesliga in die 3. Liga absteigen.
Wegen der angespannten Lage wurde vor drei Wochen nach der Niederlage im Kellerduell gegen Schwaben Augsburg die Notbremse gezogen und Roberto Hilbert auf dem Trainerposten durch den Ex-Bundesliga-Spieler und bisherigen U15-Trainer Christian Fiedler ersetzt. Unter dem neuen Mann gelang ein 3:0 Heimsieg gegen die SpVgg Bayreuth, dem eine 0:2 Niederlage im „kleinen“ Lokalderby gegen den Spitzenreiter 1. FC Nürnberg II folgte.
Im Hinspiel trennten sich beide Teams 1:1, damals verhinderte FCM-Torhüter Dominik mit einem gehaltenen Elfmeter eine mögliche Niederlage.
Personell sieht es weiter eher eng aus. Zwar war Kapitän Lukas in Bayreuth zumindest wieder mit einem Kurzeinsatz dabei. Wegen muskulären Problemen mussten die Außenverteidiger Maximilian Dolinski und Rufus Roth passen. Auch bei Philipp Kirsamer ging noch nichts. Ob und wer vielleicht doch auflaufen kann, entscheidet sich kurzfristig.
Trainer Günes hofft, dass es am Samstag bei dem einen oder anderen wieder geht.
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