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Eishockey

Zehnter Sieg in Serie für die GEFRO-Indians

Nach 6:1-Erfolg in Peiting weiter im Meisterschaftsrennen

veröffentlicht am 20.01.2026
Peit Ind 4 1-6

Was für ein Strich - Markus Lillich (ganz rechts) drischt die Scheibe zum 6:1 ins Peitinger Netz. Bildschirmfoto: sprade.tv/Wolfgang Radeck

Peiting (rad). Mit 6:1 (2:0/1:0/3:1) beim EC Peiting feierten die GEFRO-Indians ihren zehnten Sieg in Serie und beendeten gleichzeitig den Höhenflug der Oberbayern. Die blieben nach zuletzt fünf Erfolgen hintereinander erstmals wieder ohne Punkte.

Trainer Daniel Huhn mußte vor den knapp 650 Zuschauern neben den verletzten Denis Fominych auch den erkrankten Timo Gams ersetzen.

Im vierten Vergleich beider Teams in dieser Saison wurde auf ein anfängliches Abtasten verzichtet. Die Hausherren waren zu Beginn druckvoller, die beste Chance hatte nach fünf Minuten aber Jayden Schubert, scheiterte aber an Goalie Andreas Magg. Wie auch kurze Zeit später Markus Lillich. Memmingen hatte nun das Kommando auf dem Eis, nutzte aber seine Möglichkeiten nicht. Bis zur zehnten Minute, da tankte sich Milan Pfalzer durch und ließ dem Peitinger Keeper keine Abwehrmöglichkeit. Peiting hielt mit Nadelstichen dagegen, aber die Indians waren "Herr im Haus". In der 18. Minute durften die Memminger gleich viermal (!) nachschießen, Markus Lillich erhöhte auf 2:0.

Aber Peiting kam mit frischer Energie aus der Kabine, erinnerte sich an die eigenen Stärken und daran, dass sie selbst auch zuletzt fünfmal in Folge gewonnen hatten. Möglichkeiten zum Anschlußtreffer waren vorhanden, Memmingen aber eben auch mit Chancen. Dennoch hielten die Gastgeber nun deutlich besser dagegen, die Indians nach vorn allerdings ohne den letzten Nachdruck.

Den wollte Memmingens Coach Daniel Huhn seinen Jungs wohl in einer - zu diesem Zeitpunkt (36.) eher unüblichen - Auszeit vermitteln. MIt Erfolg, Felix Brassard nutzte die dritte numerische Überlegenheit zum 3:0 in der 39. Minute.

Die Indians überstanden gleich zu Beginn des letzten Abschnitts ein Powerplay der Peitinger und nahmen dadurch erstmal Druck aus dem Kessel. Umso mehr, als Felix Brassard nach schönem Zuspiel von Markus Lillich nach 44 Minuten auf 4:0 erhöhte. Peiting gab weiter nicht auf, Sebastian Lassmann vekürzte eine Minute später auf 1:4 und hielt die Hoffnung auf einen Punktgewinn am Leben.

Justus Roth als "Turm in der Schlacht"

Peiting brachte die Memminger in dieser Phase immer wieder in Verlegenheit, Justus Roth im Kasten verhinderte den möglichen Anschlußtreffer, zeigte sich als "Turm in der Schlacht". Vorn "richtete" es dann Connor Blake, in Überzahl donnerte er den Puck in die Maschen zum 5:1, was in der 53. Minute die Entscheidung war. Zwei Minuten später machte Markus Lillich mit einem Gewaltschuß zum 6:1 das halbe Dutzend an Memminger Treffern voll.

Das war der zehnte Sieg in Serie und der 16. aus den letzten 17 Spielen.

Am Freitag müssen die Memminger erneut auswärts ran, dann steht die Partie bei den Selber Wölfen an.

Mehr zum ECDC Memmingen auch unter www.memmingen-indians.de.