Die Lokale Memmingen
Gefro AOK JB Sport Enerix Brommler Golfclub Memmingen Landestheater Schwaben Cineplex Kaminwerk Memmingen FC Memmingen Rechtsanwalt Philipp Hacker Illerlive Radio AllgäuHit
Eishockey

Zornige GEFRO-Indians zerlegen Leipzig

Fast 3.200 Fans sehen hohen 9:1-Sieg im dritten Achtelfinalspiel

veröffentlicht am 13.03.2026
Fominych Leipzig 3

Denis Fominych bejubelt seinen Treffer zum 1:0, der Grundstein zum zweiten Sieg der GEFRO-Indians in der Achtelfinalserie. Foto: Michael Geiger

Memmingen (rad). Fast 3.200 Fans sind an den Hühnerberg gepilgert und haben den zweiten Sieg der GEFRO-Indians in der Achtelfinal-Play-Off-Serie miterlebt. Mit 9:2 (2:0/4:1/3:1) zerlegte der ECDC Memmingen die Icefighters aus Leipzig in einer allerdings langen Zeit engen Partie und nahm dafür Revanche für das 3:7 vom Dienstag. Damit führen die Indians in der Serie mit 2:1, ein Sieg fehlt noch zum Viertelfinaleinzug.

Trainer Daniel Huhn hat sein Team umgestellt, Jayden Schubert pausierte, dafür rückte Timo Gams wieder ins Line-Up. Kevin Handschuh fehlte verletzt.

Leipzig begann sehr selbstbewußt und hatte in den ersten Minuten mehr vom Spiel. DIe Indians brauchten ein paar Minuten, waren dann aber auch im Spiel. In Überzahl brachte Denis Fominych die Hausherren in Führung (13.), das brachte auch ein wenig mehr Sicherheit ins Spiel. Zumal - erneut im Powerplay Leon Fern in der 17. Minute den Vorteil zum 2:0 ausnutzte.

Nach dem ersten Wechsel kamen die Gäste gut aus der Kabine, hatten gute Möglichkeiten. Aber in Unterzahl hätten die Indians zweimal den Short-Hander setzen können, vergaben aber das mögliche 3:0. Dafür kamen die Sachsen zum Anschlußtreffer durch Tim Detig in der 29. Minute. Kurze Zeit später hatten die Memminger Glück, als ein Schuß am Lattenkreuz landete (30.).

Vorentscheidung nach dem Powerbreak

Nach dem Powerbreak bissen sich die Indians wieder ins Spiel - und stellten in der 32. Minute innerhalb weniger Sekunden auf 4:1. Zunächst lenkte Tobi Meier die Scheibe zum 3:1 in den Leipziger Kastern, 15 Sekunden später legte Denis Fominych zum 4:1 nach. Nun lief der Puck wie geschmiert, Nikita Krymskiy (34.) und Milan Pfalzer aus der Luft (39.) schraubten den Vorsprung auf 6:1.

Drei Sekunden nach Wiederbeginn bekämpften sich Tyler Spurgeon und Lukas Vantuch - die Unparteiischen bestraften den Memminger Kapitän mit einer Fünf- plus Spieldauerstrafe wegen eines Stockendstiches. Leipzig fand aber in Überzahl erneut kaum ein Mittel gegen das Penalty-Killing der Indians. Im Gegenteil - Milan Pfalzer schnappte sich die Scheibe und stellte per Short-Hander, also dem Tor in Unterzahl, auf 7:1 in der 45. Minute. Sam Verelst drückte die Hartgummischeibe eine Minute später zum 8:1 über die Linie. Drei Minuten vor dem Ende schraubte Eddy Homjakovs mit dem dritten Überzahl-Treffer im dritten Powerplay den Vorsprung auf 9:1, kurz darauf sorgte Samual Mantsch mit dem 2:9 für Ergebniskosmetik aus Leipziger Sicht.

Am Sonntag steht Spiel vier an, dann können die GEFRO-Indians mit einem Sieg in Leipzig schon ins Viertelfinale einziehen und Leipzig in die Sommerpause schicken.

Mehr zum ECDC unter www.memmingen-indians.de.