Die "Beschwörung" vor der Partie hatte wohl geholfen - die GEFRO-indians besiegten die Heilbronner Falken recht sicher mit 7:2. Bildschirmfoto: sprade.tv/Wolfgang Radeck
Memmingen (rad). Ohne große Proleme haben die GEFRO-Indians das letzte Vorrundenspiel gegen die Heilbronner Falken gewonnen. Vor 1.900 Fans hieß es zum Schluß 7:2 (2:1/3:1/2:0) - die Memminger gehen als Vizemeister bestens gerüstet in die Play-Offs, die Heilbronner mit der laufenden Insolvenz in eine ungewisse Zukunft. Daher dürfen sie die Play-Offs auch nicht spielen.
Ohne den angeschlagenen Neuzugang Sam Verelst gingen die Indians die Aufgabe an, "Allzweckwaffe" Linus Svedlund rückte in den Sturm.
Die Memminger begannen äußerst druckvoll, "vergaßen" aber den schnellen Führungstreffer. Den hatten auch die Gäste, die ihr letztes Saisonspiel bestritten, durchaus auch auf dem Schläger, aber auch sie verwerteten ihre Konter zunächst nicht.
Doppelschlag innerhalb von 10 Sekunden
In der 14. Minute ist es dann aber doch soweit gewesen, nach einem schönen Spielzug traf Corey Mapes zum 0:1 - kalte Dusche für die Hausherren. Die schüttelten sich kurz und drehten die Partie noch im ersten Durchgang innerhalb von zehn (!) Sekunden in der 18. Minute. Zunächst fälschte Tyler Spurgeon die Scheibe ins Tor ab, kurz danach packte Milan Pfalzer einen gewaltigen "Streifen" aus - 2:1
Mit einem weiteren Doppelschlag sorgten die Einheimischen gleich nach Wiederbeginn für klare Verhältnisse. Erst erhöhte Felix Brassard per Bauerntrick auf 3:1 (22.), noch in der gleichen Minute markierte Tobi Meier das 4:1. Das saß erstmal aus Heilbronner Sicht, die Gäste kamen in dieser Phase nur selten vor das Memminger Gehäuse. Dafür hatte Heilbronns Keeper Franz Jokinen alle Hände und Schoner voll zu tun, um weitere "Einschläge zu verhindern". Denoch kamen die Gäste zu einem weiteren Treffer, Leon Gromov veredelte einen schnelleln Gegenangriff zum 2:5 (32.). Auch, weil die Indians nun nicht mehr ganz so konzentrieren agierten - den zweiten Abschnitt aber dennoch mit 3:1 für sich entschieden.
99 Scorerpunkte für Felix Brassard
Die Partie war eigentlich "durch", umosmehr, als Felix Brassard nach 45 Minuten das halbe Dutzend vollmachte. Was sein 99. Scorerpunkt in dieser Saison war. Maxi Menner setzte den Schlußpunkt (58.) zum 7:2 nach feiner Vorarbeit von Kevin Handschuh in der bemerksenswert fairen Partie ohne eine einzige Strafzeit.
Weiter geht's für die Indians erst am 8. März, dann mit dem ersten Play-Off-Spiel am Hühnerberg. Der Gegner steht noch nicht fest.
Mehr zum ECDC unter www.memmingen-indians.de.