930.000 Euro für Memmingen ...

... aus Förderprogramm "Soziale Stadt"

veröffentlicht am 05.08.2019

Die Stadt Memmingen erhält 930.000 Euro Fördermittel aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ 2019. Alexandra H. /pixelio.de

Memmingen (dl). Fördermittel in Höhe von 930.000 Euro erhält die Stadt Memmingen aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ 2019. Die Fördermittel werden hälftig vom Bund und vom Freistaat zur Verfügung gestellt. Dies teilten der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke und sein Kollege aus dem Landtag Klaus Holetschek (beide CSU) mit.

„Der Schwerpunkt der Aktivitäten im Programm 'Soziale Stadt' liegt im Sanierungsgebiet Memmingen-Ost, das 2015 in das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm aufgenommen wurde. Im Programmjahr 2019 werden Projekte zur Aufwertung und Neugestaltung des öffentlichen Raums, beispielsweise der Benninger Straße vorbereitet. Zudem führt die Stadt das Quartiersbüro mit Quartiersmanagement auch in diesem Jahr fort. Das Quartiersmanagement ist mit zahlreichen Veranstaltungen und Mitmach-Aktivitäten ein herausragender Akteur in der Quartiersentwicklung“, erklärten die beiden Abgeordneten.

Heuer stehen rund 45,5 Millionen Euro für 118 Städte und Gemeinden in Bayern zur Verfügung. Allein in Schwaben beläuft sich die Förderung auf 4,77 Millionen Euro für 15 Kommunen.

Sozialen Zusammenhalt verbessern

Im Vordergrund des Programms Soziale Stadt stehen städtebauliche Investitionen in das Wohnumfeld, die Infrastruktur und die Qualität des Wohnens. „Es ist vorrangiges Ziel, in den betreffenden Quartieren den sozialen Zusammenhalt und die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Kommunen werden deshalb unterstützt, auf mehr Generationengerechtigkeit sowie familienfreundliche, altersgerechte und die Willkommenskultur stärkende Infrastrukturen hinzuwirken“, betonten Stracke und Holetschek. Die Investitionen seien eine wesentliche Voraussetzung für viele ergänzende sozial-integrative Maßnahmen. So bieten Stadtteilzentren, Bürgerhäuser, Plätze usw. erst den notwendigen Raum, an dem sich das Zusammenleben im Stadtteil entfalten und Nachbarschaften gestärkt werden können.

Erhebliche Folgeinvestitionen

„Die Städtebauförderung von Bund und Freistaat stößt zudem erhebliche Folgeinvestitionen an. Jeder in die Förderung investierte Euro löst ein Vielfaches an Investitionen der regionalen Wirtschaft aus. Damit unterstützen wir den heimischen Mittelstand und das schwäbische Handwerk“, so Stracke und Holetschek abschließend.

Info: Mit dem Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt" unterstützt der Bund seit 1999 die Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile. Städtebauliche Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrastrukturausstattung und in die Qualität des Wohnens sorgen für mehr Generationengerechtigkeit sowie Familienfreundlichkeit im Quartier und verbessern die Chancen der dort Lebenden auf Teilhabe und Integration. Ziel ist es, vor allem lebendige Nachbarschaften zu befördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.