Liebe, Romantik und Mordlust

Auch im Juli spannendes Programm am Landestheater Schwaben

veröffentlicht am 07.06.2021

Das Bild zeigt eine Szene aus "Die Füße im Feuer" mit Agnes Decker, Ekaterina Isachenko, André Stuchlik, Klaus Philipp und Regina Vogel . Foto: Forster

Memmingen (dl). Auch im Juli ist am Landestheater Schwaben einiges geboten. "Emmas Glück" als Sommertheater auf dem obersten Parkdeck des Parkhauses Schwesterstraße, "In der Dämmerung" und "Die Füße im Feuer" im Großen Haus und "Dienstags bei Kaufland" im Studio . Zudem wird die beliebte Reihe "Theater und Kirche" fortgesetzt: Am 4. Juli um 17 Uhr gibt es zu "Emmas Glück" einen Theatergottesdienst in der Pfarrkirche St. Josef in Memmingen.

EMMAS GLÜCK handelt von der Liebe zwischen dem vereinsamten, unglücklichen Autohändler Max und der lebensbejahenden Schweinezüchterin Emma. Die Inszenierung des Landestheaters spielt unter freiem Himmel auf dem obersten Parkdeck des Parkhauses Schwesterstraße und erzählt berührend und skurril von dem, was uns im Leben am wichtigsten sein sollte. Am 04. Juli und 17 Uhr gibt es zu EMMAS GLÜCK einen Theatergottesdienst in der Pfarrkirche St. Josef in Memmingen mit Dekan Ludwig Waldmüller.

DIE FÜSSE IM FEUER ist ein ebenso düster-melancholischen wie absurd-komischen Abend mit Balladen und Songs. Das Ensemble des Landestheaters reitet durch Nacht und Wind und erzählt Unerhörtes, von Tod und Leidenschaft, von Verbrechen und Liebe, von Romantik und Mordlust und weckt dabei die Sehnsucht nach dem Wunderbaren und Phantastischen.

IN DER DÄMMERUNG nähert sich behutsam den Themen Verlust und Trauer an und erzählt in berührender Weise von einer großen Liebe. Zwei Frauen kriechen an Land auf einer einsamen Insel. Ihr Boot ist gekentert, doch auf wundersame Weise haben sie beide das Unglück unversehrt überlebt. Was als klassische Robinsonade beginnt, entwickelt sich bald zu einem Vexierspiel über Erinnerung und Wahrnehmung...

DIENSTAGS BEI KAUFLAND ist ein Monolog über Transidentität, der die innere Zerrissenheit von Hauptfigur Roberta, sowie deren Stärke und zugleich Verletzlichkeit sensibel beschreibt. Jeden Dienstag macht sich Roberta auf den Weg in die Stadt, in der sie aufgewachsen ist und die sie hinter sich gelassen hat, genauso wie ihr altes Ich. Sie besucht dort ihren Vater, der nicht akzeptieren kann, dass er keinen Sohn mehr hat, sondern von nun an eine Tochter.

Tickets unter 08331 94 59 16 oder vorverkauf@landestheater-schwaben.de

Spieltermine und weitere Informationen, auch zum Hygienekonzept unter www.landestheater-schwaben.de