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Mehr Zusammenarbeit für weniger Bürokratie

Landrat und Wirtschaftsvertreter tauschen sich aus

veröffentlicht am 02.07.2024
2024-06-27 Wirtschaftsgespräch

Im Landratsamt fand vor kurzem ein Wirtschaftsgespräch statt. Eingeladen hatte Landrat Alex Eder (linke Reihe, 3. von vorne), u.a. war auch IHK-Regionalgeschäftsführerin Annalena Haußer dabei (linke Reihe, 5. von vorne). Foto: Landratsamt Unterallgäu

Unterallgäu (dl). Landrat Alex Eder hat sich vor kurzem zu einem Wirtschaftsgespräch mit Betriebsinhabern aus Industrie, Handel und Handwerk sowie Vertretern der IHK, der Handwerkskammer und der Kreishandwerkerschaft getroffen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Unterallgäuer Unternehmer noch besser unterstützt werden können.

„Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze sind für unseren Landkreis extrem wichtig. So bleiben Arbeits- und Nachwuchskräfte in der Region. Es werden Werte geschaffen und über Steuern können für die Allgemeinheit notwendige Investitionen finanziert werden - das ist der Kreislauf, der unseren Wohlstand sichert“, betonte Eder und fügte hinzu: „Unternehmerinnen und Unternehmer sind bedeutende Mit-Gestalter unserer Gesellschaft. Als Landrat will ich unterstützen wo ich kann, damit Betriebe im Unterallgäu möglichst gute Rahmenbedingungen haben.“

Mehr Unterstützung für Gründer

Einig waren sich die Teilnehmer, dass sie Jungunternehmern und Gründern noch mehr Unterstützung anbieten wollen. Kammern und Landkreis wollen hier künftig stärker zusammenarbeiten, ebenso beim Thema Unternehmensnachfolge. Gerade bei Betriebsgründungen schrecke oft die Bürokratie ab, so Annalena Haußer, Regionalgeschäftsführerin der IHK: „Hier können wir gemeinsam gegensteuern, damit Unternehmer sich mehr auf ihre Ideen zu Produkten und Angeboten konzentrieren können.“

Wohnraum

Das Thema Wohnraummangel beschäftigt den Landrat ebenso wie die Unternehmer. Eder will Ansätze prüfen, den Sozialen Wohnungsbau kostengünstiger vorantreiben zu können. Von Seiten der Unternehmer könnten vermehrt Mitarbeiterwohnungen geschaffen werden.

Wirtschaftsgespräche in dieser Art soll es zukünftig in regelmäßigen Abständen geben, um den Austausch zwischen Politik und Wirtschaft auf Landkreisebene zu fördern und in der Region noch besser zusammenzuarbeiten.