"MeMMiene" soll sie heißen!

Die Memminger Biene weist auf Blühflächen hin

veröffentlicht am 26.08.2021

Gewinnübergabe vor Blühwiesen: (von links) Gartenamtsleiter Michael Koch, Constanze Hoffmann, Bürgermeisterin Margareta Böckh und Dritter Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger. Foto: Manuela Frieß/ Pressestelle der Stadt Memmingen

Memmingen (dl/as). Wie soll die Memminger Biene heißen? Viele Kinder und einzelne Kindertagesstätten haben Vorschläge gemacht. Die 14-jährige Schülerin Constanze Hoffmann aus Memmingen traf mit "MeMMiene" ins Schwarze.

„Uns haben viele schöne Vorschläge erreicht, aber den Namen 'MeMMiene' fanden wir am passendsten“, so Gartenamtsleiter Michael Koch. Die 14-jährige Constanze Hoffmann hat deshalb für ihren Vorschlag aus den Händen der Zweiten Bürgermeisterin Margareta Böckh ein Buch von Frau Honig (von Sabine Bohlmann) und einen original Memminger Stadthonig bekommen.

„Vielen Dank für dein Engagement und für den tollen Namen“, gratulierte Böckh. Die Bienenschilder mit MeMMiene darauf, würden ab sofort von offizieller Seite genutzt, wenn es um Blühflächen im Stadtgebiet ginge. Diese Flächen seien im Übrigen hauptsächlich als Nahrung für Wildbienen gedacht, da diese im Gegensatz zu den Honigbienen nur einen Flugradius von 200 Meter haben, erklärte Dritter Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger.

Die KiTa in Amendingen bekommt für ihren recht ähnlichen Namensvorschlag „Memminchen“ ebenfalls Buch und Honig. Sowie die KiTa Steinheim für ihren Vorschlag „Rummsumm“. Da hier die gesamten Einrichtungen und nicht einzelne Kinder teilgenommen hatten, sind die Geschenke ebenfalls für alle Kinder dort gedacht.

Übrigens: Die neun Blühbeispiele für insektenfreundliche Saatgutmischungen und Blumenwiesen, auf die MeMMiene in Zukunft hinweisen soll, können noch bis Ende August bewertet werden. Sie befinden sich neben der Stadthalle, in Richtung Bonhoeffer-Haus. Die Mischung mit den meisten positiven Bewertungen wird in den nächsten Jahren auf den Memminger Grünflächen vermehrt zum Einsatz kommen.