Vom Schandfleck zum Schmuckstück? – Ausstellung des Architektenwettbewerbs im Rathaus

Zahntstadel

Es wird konkret! Nach langjährigen Diskussionen um Abriss oder Erhalt bekommt der Zehntstadel in Steinheim nun ein neues Gesicht. Foto: Sonnleitner

Memmingen (dl/as). Am Dienstag, 28. Oktober ermittelt ein Preisgericht die besten Wettbewerbsbeiträge. Diese Realisierungsvorschläge für die Samierung des Steinheimer Zehnt-stadels werden im Rahmen einer Ausstellung von Donnerstag, 30. Oktober, bis Mittwoch, 5. November, in der Rathaushalle Memmingen zu sehen sein.

Die Stadt Memmingen beabsichtigt, den denkmalgeschützten Steinheimer Zehntstadel zu sanieren und in ein Bürgergemeinschaftshaus umzubauen. Um hierfür geeignete Lösungen zu finden, hat die Stadt im Mai diesen Jahres einen Realisierungswettbewerb ausgelobt.

Im Zehntstadel, ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, das im 19. Jahrhundert in einen Bauernhof umgebaut wurde, sollen ein Mehrzweckraum für Veranstaltungen von Vereinen und für private Feiern, ein Seminarraum, ein Proberaum für die Musikkapelle sowie zugehörige Nebenräume untergebracht werden.

Die Ausstellung in der Rathaushalle ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

 

 

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Halloween – Gruselparty im Kaminwerk

Kaminwerk Schriftzug farbig jpgMemmingen (dl). Fette Beats und schaurige Besucher – die Kaminwerk Halloweenparty ist ein Klassiker! Die DJ’s heizen ordentlich ein, dabei bleibt kein Zombie-Auge trocken.

Das Hauspersonal ist wieder gar schrecklich geschminkt und bietet blutige Drinks. Man sollte sich also in Halloweenfummel schmeißen und im Kaminwerk richtig abfeiern. Einlass und Beginn ist um 21 Uhr.

In diesem Jahr dar sogar länger gerockt werden: Vater Staat lässt es zu, dass am Freitag, 31. Oktober, bis 2 Uhr Party gemacht wird.

Weitere Infos unter www.kaminwerk.de. Der Lizenz zum Gruseln kostet 5 Euro.

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Keine Punkte für die Indians – 3:5 gegen den TEV Miesbach

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Konzentriert beim Bully – Memmingens Benjamin Arnold (weißes Trikot). Fotos: Roland Schraut

Memmingen (rad). Keine Punkte gab’s für den ECDC Memmingen gegen den TEV Miesbach. Ein starker Schlußabschnitt reichte gegen aggressive Oberbayern nicht, die gewannen am Hühnerberg mit 5:3 (1:2/2:0/2:1).

Wenn zwei letztjährige Halbfinalisten aufeinander treffen, ist allgemein von einem Topspiel die Rede. Auch wenn der Blick auf die Tabelle momentan anderes aussagt: Memmingen liegt auf Rang fünf mit acht Zählern, Miesbach hatte bislang nur fünf Punkte ergattert. Für Spannung war also gesorgt, zumal sich beide Teams in der Vergangenheit immer heiße Duelle lieferten.

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Antti-Jussi Miettinen auf dem Weg zum zwischenzeitlichen 2:1

Miesbach machte von Beginn an Druck, die Indians mit ihrer ersten Möglichkeit den ersten (wichtigen) Treffer. Die Gäste zeigten sich kaum beeindruckt, Deml prüft Torhüter Reichelmeir (5.). Dann die Chance auf den zweiten Treffer im Powerplay, aber das Memminger Überzahlspiel wurde viel zu zaghaft, viel zu statisch aufgezogen – die Gäste konnten sich mühelos dagegen stemmen. Und wenig später durch Lachner – ausgerechnet der Ex-Indians-Spieler – ausgleichen. Die Gäste waren nun die spielerisch bessere Mannschaft, auch zeigten sie eine deutlich höherer Aggressivität, mit der die Indians ihre Mühe hatten. Miesbach nun klar im Vorteil, aber sie nutzen ihre Chancen nicht. Anders die Indians – Antti-Jussi Miettinen trifft nach einem unwiderstehlichen Solo zum 2:1 (19.).

Aber wiederum ließen sich die Oberbayern nicht großartig beirren – sie zogen weiter ihr Spiel auf und wurden nach 26 Minuten mit dem verdienten Ausgleich belohnt. Memmingen leistet sich ungewohnte Lücken in der Abwehr, aber Miesbach scheitert zumeist an Keeper Reichelmeir. Wie in der 32. Minute, als Meier ganz allein vor ihm zum Schuß kam. Die Indians kommen einfach nicht ins Spiel und haben beim 2:3 durch Reader Pech, seinen Blue-Liner hat Reichelmeir zu spät gesehen.

Memmingen war gefordert, muß endlich den “Schalter” finden. Aber das scheint an diesem Abend nichts mehr zu werden. Im Gegenteil: die Indians-Abwehr bringt die Scheibe nicht weg, Lachner stochert den Puck zum 2:4 über die Linie. Schon die Vorentscheidung nach 45 Minuten? Noch nicht ganz, weil zumindest im nachfolgenden Powerplayspiel sich die Indians Torchancen erarbeiteten. Und Benjamin Arnold den sehenswerten Anschlußtreffer neun Minuten vor dem Schluß markierte. Was wie ein Weckruf für die Memminger war, nun war plötzlich “Feuer” im Spiel. Memmingen versuchte alles, aber Miesbach machte kurz vor mit dem Treffer ins leere Tor (Empty Net Goal) alles klar.

ECDC Memmingen: Reichelmeir (Niemz) – Stalla, Hoffmann, Anwander, Stotz, Tenschert, Neumann, Feldmeier, Jainz – Pertl, Scheitle, Arnold, Pfalzer, Rott, Schweiger, Miettinen, Kerber, P. Zimmermann, D. Zimmermann, Krafczyk.

TEV Miesbach: Kovacic (Geratsdorfer) – Keck, Kirschbauer, Müller, Mechel, Englbrecht, Schlosser, Hilpert – Lachner, Deml, Sterba, Fe. Feuerreiter, Amann, Reader, Kottmair, Baumer, Seiderer, Meier, Fl. Feuerreiter, Fissekis.

Tore: 1:0 (3.) P. Zimmermann (Arnold/Krafczyk), 1:1 (9.) Lachner (Kottmair/Hilpert), 2:1 (19.) Miettinen (Hoffmann/Pfalzer), 2:2 (26.) Meier (Sterba), 2:3 (36.) Reader, 2:4 (45.) Lachner (Mechel/Deml), 3:4 (51.) Arnold (Rott/Neumann), 3:5 (59.) Sterba (Hilpert/Meier; 5-6).

Strafminuten: Memmingen 4 – Miesbach 8

Schiedsrichter: Drasic (Ulm) – Zuschauer:  1.060

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Kirchenmusik zwischen Tradition und Moderne – Die Abendgesänge von Entzücklika

   Bildunterschrift: Alexander Bayer (und Musiker des Ensembles Entzücklika). Foto: Ulrich Weber


Alexander Bayer und Musiker des Ensembles Entzücklika. Foto: Ulrich Weber

Memmingen (dl). Am Mittwoch, 5. November, um 19 Uhr gastiert Alexander Bayer  und Musiker des Ensembles Entzücklika mit seinen Nacht-Wandler-Abendgesängen in der kath. Kirche St. Ulrich in Memmingen-Amendingen.

Der Diplom-Theologe und Liederschaffende Alexander Bayer macht mit originellen Musik-Projekten auf sich aufmerksam; es ist der virtuose Stilmix der Lieder, der einzigartige Klang und das Agieren der Musiker, das immer wieder über das Konzertieren hinausgeht.

Ernstes und Heiteres in der Balance

Sein Ensemble Entzücklika versteht es, eine feierliche Atmosphäre zu erzeugen, Ernstes und Heiteres in der Balance zu halten und mit einer guten Textauswahl spannungsvoll zu bleiben. Das Ensemble hat es zu einer bestaunten Kunstfertigkeit gebracht, mit Liedern ein Wechselspiel von Stimmungen zu erzeugen, das im Verlauf des Konzertes immer mehr als eine eigene Art von Liturgie empfunden wird. Zur Kunst des Ensembles gehört auch der behutsame Umgang mit den Besonderheiten eines Kirchenraumes. Der Gesamteindruck ist tröstlich, ohne süß zu werden; im provozierenden Sinne biblisch, ohne in banale Moral zu münden.

Die Zuhörenden ahnen schnell, dass die Einladung zum Mitsingen zur Dramaturgie einer Entzücklika-Veranstaltung gehört. Auch wenn einem die kirchliche Liturgie weniger vertraut ist, spürt man schnell, dass in diesem Wechselspiel von Gefühlslagen der rote Teppich bereit liegt, über den große Schicksale und machtvolle Worte schreiten.

Kirchenmusik zwischen Tradition und Moderne

In bereits 3.000 Veranstaltungen in Deutschland und der Schweiz haben die Entzücklikanten eine Art Kirchenmusik vorgestellt, die zeigt, was so alles möglich ist zwischen Tradition und Moderne.

Ein bewusst gepflegtes Markenzeichen des originellen Ensembles ist die Auswahl der Liedtexte, die darauf achtet, dass der suchende und der dankbare Mensch genauso vorkommt, wie der anspruchsvolle und rätselhafte Gott. Über dem Ganzen schwebt eine lebensbejahende Heiterkeit.

Die Entzücklikanten stecken den Großteil ihrer Freizeit und privates Geld in dieses auf seine Art einzigartige Projekt, das von Seiten der Kirchen gerne gesehen wird. Das Spendenkörbchen am Ausgang dient zur Abdeckung der Spesen.

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Elektrifizierung: Termine für frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung stehen fest

Bahn Zug

E-Züge sollen bald – zumindest nach 2020 – zwischen München, Memmingen und Lindau rollen. Foto: DB

München (dl). Die Deutsche Bahn AG baut bei der geplanten Elektrifizierung der Bahnstrecke München – Lindau auf Transparenz. Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung will die Bahn betroffene und interessierte Bürger über das Vorhaben schon vor Einleitung des förmlichen Planfeststellungsverfahrens informieren.

Dabei haben die Bürger die Möglichkeit, den aktuellen Planungstand und weitere erläuternde Unterlagen einzusehen und mit den verantwortlichen Fachleuten vor Ort zu diskutieren. Beispielsweise über das Thema Schallschutz.

Deshalb wird es in verschiedenen Orten entlang der 155 Kilometer langen Ausbaustrecke 13 Dialog-Veranstaltungen geben. Vor Ort soll über den Stand der Planung informiert und diskutiert werden können: „Wir wollen mit Themeninseln und detaillierten Plänen über die jeweils örtliche Gegebenheiten den betroffenen Anliegern die Gelegenheit bieten, uns schon vor dem Planfeststellungsverfahren Hinweise und Rückmeldungen zu geben“, erklärt der Projektleiter Matthias Neumaier (DB Projektbau GmbH). „Wir halten keine Vorträge auf dem Podium, sondern wollen aktiv zuhören und mitnehmen, was die Menschen vor Ort über unsere Planung denken.“

Diese Anregungen können dann in der weiteren Planung und im Genehmigungsverfahren gewürdigt werden. „Man muss beachten, dass sich die Planung derzeit sich immer noch in einem frühen Stadium befindet“, so Neumaier. Gerade durch weitere Anregungen können sich die Pläne noch ändern – das ist so gewollt.

Nicht verwechselt werden darf die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung mit den Einwendungen des formalen Planfeststellungsverfahrens. Dieses folgt in einem nächsten Schritt. Dabei wird eine Erörterungsbehörde im Auftrag des Eisenbahn-Bundesamtes die Planungen öffentlich auslegen und abermals Gelegenheit für Anmerkungen und Einwendungen geben.

Folgende Veranstaltungstermine (jeweils etwa von 15 –  19 Uhr) sind geplant: (Die genauen Örtlichkeiten werden in der Tagespresse und durch Gemeindemitteilungsblätter bekannt gegeben).

Wangen (Planfeststellungs-Abschnitt 14 / 14.1) – 1.Dezember 2014

Aitrach (Planfeststellungs-Abschnitt 9 / 10) – 9. Dezember 2014

Mindelheim (Planfeststellungs-Abschnitt 5 / 6) – 16.Dezember 2014

Kaufering (Planfeststellungs-Abschnitt 1 / 2) – 17.Dezember 2014

Memmingen (Planfeststellungs-Abschnitt 8) – 12. Januar 2015

Leutkirch (Planfeststellungs-Abschnitt 11) – 13. Januar 2015

Hergensweiler (Planfeststellungs-Abschnitt 15 / 16) – 15. Januar 2015

Kißlegg (Planfeststellungs-Abschnitt 12 / 13) – 20. Januar 2015

Lindau (Planfeststellungs-Abschnitt 17 / 18) – 21. Januar 2015

Türkheim (Bay) (Planfeststellungs-Abschnitt 3 / 4) – 22. Januar 2015

Röthenbach (Planfeststellungs-Abschnitt 19) – 28. Januar 2015

Westerheim (Schwaben) (Planfeststellungs-Abschnitt 7) – 3. Februar 2015

Stetten (Schwaben) (Planfeststellungs-Abschnitt 5.1) – 5. März 2015

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