Silvester und Neujahr: Feuerwerkskörper in Memminger Altstadt verboten

APDSC DIGITAL CAMERAMemmingen (dl). Zum Schutz der historischen Gebäude ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie 2 wie beispielsweise Raketen, Knaller, Batteriefeuerwerke in der Memminger Altstadt an Silvester und Neujahr, also am 31. Dezember und 1. Januar, verboten.

Hierzu hat die Stadt Memmingen eine Allgemeinverfügung erlassen. Bei Nichteinhaltung drohen Bußgelder bis zu einer Höhe von 50.000 Euro. Die Polizei wird die Einhaltung des Verbotes überwachen.

Außerhalb der Altstadtgrenze dürfen Feuerwerkskörper an Silvester und Neujahr wie gewohnt abgeschossen werden. Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Nähe des Klinikums, von Kinder- und Altenheimen sowie Kirchen ist gesetzlich verboten.

Laut Auskunft der Stadt Memmingen wurde das Feuerwerksverbot in der Altstadt erstmals zum Jahreswechsel 2012/2013 erlassen und habe sich seitdem sehr bewährt.

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Neu am Allgäu Airport: Ab April nonstop nach Palermo

AirportMemmingerberg (dl). Ab 1. April nächsten Jahres steht zwei Mal pro Woche Palermo auf dem Flugplan. Die Hauptstadt der autonomen Region Sizilien wird am Mittwoch und am Sonntag von Ryanair angeflogen.

Abflug ist in Memmingen um 12.55 Uhr, Ankunft in Palermo um 14.55 Uhr (Rückflug 10.30 Uhr ab Palermo). Die Fluggesellschaft Ryanair baut damit Memmingen, ihren größten süddeutschen Standort, weiter aus. So sind zurzeit 45 wöchentliche Abflüge zu 15 Destinationen buchbar.

Mit rund 680.000 Einwohnern ist Italiens fünftgrößte Stadt das politische und kulturelle Zentrum Siziliens und idealer Ausgangspunkt für eine Rundreise auf der Insel. „Der Flug ist ab sofort buchbar und somit ein ideales Weihnachtsgeschenk für Kurzentschlossene“, betont Allgäu Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz. Denn der Frühling auf Sizilien begeistert mit angenehm warmen Temperaturen.

Die Flugzeiten ermöglichen zudem zahlreiche Reise-Kombinationen – ob Kurztrip oder ausgedehnte Ferienreise. Zudem lässt sich das Flugziel Palermo ideal mit der zweiten Sizilien-Strecke des Allgäu Airport verbinden, die ebenfalls am Mittwoch und am Sonntag mit Ryanair nach Trapani im Westen der Insel führt.

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“Bunter Kreis” – Hilfe für Familien mit schwerstkranken Kindern

Mama Lisa Mayer (links) mit Sohn Luca und Kinderkrankenschwester Sonja Schalk, die sich um die Nachsorge des Frühgeborenen kümmerte. Foto: Häfele/Pressestelle Klinikum Memmingen

Mama Lisa Mayer (links) mit Sohn Luca und Kinderkrankenschwester Sonja Schalk, die sich um die Nachsorge des Frühgeborenen kümmerte. Foto: Häfele/Pressestelle Klinikum Memmingen

Memmingen (dl/as). Seit fast einem Jahr kümmert sich das sozial-medizinische Team „Bunter Kreis“ im Rahmen der Nachsorge um Familien mit schwerstkranken Kindern. Diesen neuen Service medizinischer und emotionaler Hilfe, die nach Hause kommt, bietet das Klinikum Memmingen in Kooperation mit dem „Bunten Kreis“ Augsburg an.

Weil seine Herztöne immer wieder abfielen, wurde der kleine Luca per Notkaiserschnitt zehn Wochen vor dem regulären Geburtstermin aus dem Bauch seiner Mutter geholt. Bei der Geburt wog er lediglich 1.200 Gramm – ein Drittel von dem, was gesunde Babys auf die Waage bringen. Über längere Zeit wurde Luca auf der Kinderintensivstation des Klinikums Memmingen künstlich beatmet und mit einer Magensonde ernährt. Auch sein verklebter Darm musste operiert werden. Zwei Monate verbrachten seine besorgten Eltern fast Tag und Nacht bei ihrem Kind in der Klinik, dann konnte Luca mit einem Gewicht von 2.450 Gramm entlassen werden.

Auch in den Monaten nach dem Klinikaufenthalt war die junge Sontheimer Familie nicht auf sich alleine gestellt. „Im Rahmen unserer sozial-medizinischen Nachsorge können wir Eltern von Frühchen oder schwerstkranken Kindern emotional und medizinisch unterstützen“, erklärt Kinderärztin Stefanie Krause. „Dadurch werden die Krankenhausaufenthalte verkürzt und die Kompetenz im Umgang mit dem Kind verbessert.“

Die Nachsorge wird von der Krankenkasse bezahlt und in bestimmten Fällen von der Stiftung „Bunter Kreis“ mit Sitz in Augsburg finanziell unterstützt. Die fachliche Hilfe wird für mindestens drei und höchstens sechs Monate gewährt. Neben Kinderkrankenschwestern kümmert sich im Rahmen der Nachsorge ein interdisziplinäres Team bestehend aus Ärzten, Psychologen, Physiotherapeuten, Seelsorgern und Sozialpädagogen um die betroffenen Familien.

Bei der Klärung sozialrechtliche Fragen hilft das Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) des Klinikums Memmingen „Wir können den Familien noch Jahre nach der eigentlichen Nachsorge mit Psychologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten oder Entwicklungsneurologen zur Seite stehen“, so Diplom-Sozialpädagogin Ulrike Titze.

Die Stiftung „Bunter Kreis“ betreut seit 20 Jahren Familien mit chronisch-, krebs- und schwerstkranken Kindern in Schwaben. Für den Aufbau und Erhalt des Angebots ist der Verein zur Familiennachsorge auf Spenden angewiesen.

Kennwort: „Memmingen“; Spendenkonto: 46466; Bankleitzahl: 720 501 01; Kreissparkasse Augsburg.

 

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“Datenschutz steht Kindeswohl nicht entgegen” – Fortbildung zum Umgang mit Daten

Referentin Isabella Gold, Leiterin des Referats „Jugendpolitik - Jugendhilfe“ im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration informierte zum Thema Datenschutz und Datenweitergabe.(Strobel/Pressestelle)

Referentin Isabella Gold, Leiterin des Referats „Jugendpolitik – Jugendhilfe“ im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration informierte zum Thema Datenschutz und Datenweitergabe. Foto: Strobel/Pressestelle

Memmingen (dl). Auch beim Kinderschutz sind die hohen Anforderungen des Datenschutzes gewährleistet. Isabella Gold, Leiterin des Referats „Jugendpolitik – Jugendhilfe“ im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, informierte im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung mit Netzwerkpartnern der Koordinierenden Kinderschutzstellen der Stadt Memmingen und des Unterallgäus über Datenschutz und Datenweitergabe.

Gold machte klar: „Kinderschutz ist eine Daueraufgabe. Bayern ist hier gut aufgestellt, aber wir müssen uns immer weiter entwickeln.“ Zudem betonte sie: „Der Datenschutz steht dem Kinderschutz nicht entgegen.“ Im Vordergrund stehe in jedem Fall die Zusammenarbeit mit den Eltern. Die Entscheidung, ob eine Kindeswohlgefährdung vorliege, bleibe letztendlich immer eine Prognoseentscheidung. Um weitere Schritte einzuleiten, müssten gewichtige Anhaltspunkte vorliegen. Dabei sollten Eltern und die Beschäftigten in den Einrichtungen nicht übereinander reden, sondern miteinander zum Wohle der Kinder handeln. Transparenz und Schweigepflichtentbindung bei der Datenweitergabe seien in den Einrichtungen Standard, sowie rechtlich und pädagogisch erforderlich.

Landesweit einheitliche Lösung als Ziel

Beim Thema der Entbindung von der Schweigepflicht sicherte Gold zu, den Netzwerken von Seiten des Ministeriums, Musterformulare bereit zu stellen. Hier müsse eine landesweit einheitliche Lösung das Ziel sein.

Zudem betonte Isabella Gold die Bedeutung und die erfolgreiche Entwicklung der Netzwerke: „Der Kinderschutz braucht starke Netze.“ Ein persönliches Anliegen der Referentin in diesem Zusammenhang war es, die Rolle des Jugendamtes als Dienstleister für Familien in den Vordergrund zu stellen.

Marie-Luise Bogner, vom KoKi-Netzwerk Unterallgäu, unterstrich die Wichtigkeit von Kommunikation und Kooperation in der Netzwerkarbeit. Die Koordinierenden Kinderschutzstellen der Stadt Memmingen und des Landkreises Unterallgäu sehe sie hier auf einem guten Weg. Denn auch im Rahmen dieser Veranstaltung seien viele offene Fragen geklärt und neue Kontakte geknüpft worden.

Die so entstehenden Verbindungen sind ein zentraler Bestandteil der Netzwerkarbeit, die Ursula Karst und Norbert Moritz vom KoKi-Netzwerk aus Memmingen sowie Marie-Luise Bogner und Kreszentia Gromer aus dem Unterallgäu auch in Zukunft weiterführen werden.

 

 

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Stiftung der VR-Bank Memmingen schüttet Spendengelder aus

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Unser Bild zeigt von links die Stiftungsräte Josef Roth und Bernhard Kerler, Elke Müller (Familienpflegewerk Kath. Deutscher Frauenbund), Margareta Böckh (Vorsitzende des Kinderschutzbund Memmingen), Stiftungsvorstände Herbert Streidl und Ulrich Guiard sowie Sebastian Horny von der Johanniter Unfallhilfe. Foto: privat

Memmingen (rad).Die VR-Bank Memmingen Stiftung hat im Jahr 2014 insgesamt 15.000 Euro für Spendenzwecke zur Verfügung gestellt. Nachdem bereits über die Hälfte des Betrages bereits ausgeschüttet wurden, sind nun die restlichen 7.000 Euro verteilt worden.

Dabei sind je 2.000 euro an die mit Familienpflegestation Memmingen für den Einsatz von Familienpflegerinnen sowie an den Kinderschutzbund in Memmingen für die Förderung der Jugendpflege, Jugendfürsorge und Jugenderziehung übergeben worden. 3.000 Euro erhielt die Johanniter-Unfall-Hilfe für die Rettungswache Memmingen zum Erwerb eines Reanimationssystems.

Die Stiftung, die seit 1993 besteht,  verfügt über ein Vermögen von insgesamt  650.000 Euro; bislang wurden über 360.000 Euro ausgeschüttet.

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