Eishockey: Indians wollen neuen Schwung nutzen und weiter punkten – heute gegen den ESC Dorfen

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Der Vorwärtsgang – so wie hier Antti Miettinen gegen Pfaffenhofen – soll auch am Wochenende eingelegt werden. Und Punkte im Kampf um Platz fünf bringen. Foto R. Schraut

Memmingen (rad). Der ECDC Memmingen hat sich letzte Woche mit zwei Siegen in der Eishockey-Bayernliga “zurückgemeldet”. Der Schwung soll nun auch am Wochenende in Zählebares umgemünzt werden – am Freitag (20 Uhr) steht das Heimspiel gegen den ESC Dorfen an, am Sonntag (17.30 Uhr) geht’s zum Derby nach Lindau.

Pünktlich zur entscheidenenden Phase in der Vorrunde haben die Indians ihre Form wieder gefunden und damit wieder reelle Chancen auf den wichtigen fünften Platz. Dafür allerdings muß weiter gepunktet werden. Gegen den ESC Dorfen haben die Memminger ohnehin noch etwas gut zu machen, vor zwei Wochen setzte es bei den unbequeme Oberbayern eine 2:3-Niederlage nach Penaltyschiessen.

Am Sonntag um 17.30 Uhr wirds dann wohl wieder arg heiß auf dem Eis: dann steht das Rückspiel beim EV Lindau auf dem Programm. Die 2:6-Heimniederlage gegen die Cracks vom Bodensee ist noch in allzu frischer und schmerzhafter Erinnerung. Motivationsprobleme dürfte das neue Memminger Trainerduo Halusa/Tenschert wohl kaum haben.

 

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Memmingen im Lichterglanz – Eröffnung des Christkindlesmarktes und lange Einkaufsnacht

WeihnachtskramMemmingen (dl). Pünktlich zum ersten Adventswochenende öffnet auch der Memminger Christkindlesmarkt am Freitag, 28. November seine Pforten. Ausserdem findet die Memminger Einkaufsnacht statt, die Geschäfte haben bis 22.30 Uhr geöffnet.

Begleitet vom Bläserchor Sankt Martin, fährt das Stadtoberhaupt zusammen mit dem Memminger Christkindel um 17.15 Uhr in einer Kutsche zum Marktplatz, um den Weihnachtsmarkt zu eröffnen. Dort liest das Christkind eine Weihnachtsgeschichte vor und verteilt Geschenke an die Kinder. Die dritte lange Einkaufsnacht beginnt dann um 19 Uhr – ab 22.15 Uhr gibts die große Abschluss-Show mit Musik, den “Feuer Gaukler Memmingen” und einem spektakulären Feuerwerk.

 

 

Sonstige vorweihnachtliche Events:

Spielzeugausstellung und Weihnachtskrippe

Die Ausstellung im Stadtmuseum “Spielzeug aus drei Jahrhunderten” und die Weihnachtskrippe im Antonierhof freuen sich ebenfalls auf Besucher. Das Stadtmuseum ist am Eröffnungstag des Weihnachtsmarktes ab 16 Uhr geöffnet. Die Madlener Weihnachtskrippe im beleuchteten Innenhof des Antonierhauses  ist am morgigen Freitag  bis 22,30 zu sehen, sonst dienstags bis sonntags von 9 bis 19 Uhr.

RT1 Engelsspiel

Am morgigen Eröffnungstag um 20 Uhr sowie an den Adventssamstagen, jeweils um 17 Uhr, findet am Gebäude der Großzunft das RT1 Engelsspiel statt. In einer Aufführung von knapp zehn Minuten erscheinen an den geöffneten Fenstern “leibhaftige Engel”, begleitet von klassischer Musik und Live Gesang.

Der Nikolaus kommt…

…am Samstag, 29. und Sonntag, 30. November, sowie am 5. Dezember von 17 bis 18 Uhr um die Kinder zu beschenken.

Memminger Himmelsstube

Die Himmelsstube öffnet wieder ihre Pforten für die kleinen Bürger und Gäste. Mitglieder der Kirchengemeinden erzählen täglich von 17 bis 17.35 Uhr Geschichten, mal lustig, mal besinnlich. An den Adventssamstagen besucht das Christkindle um 14.30 Uhr die Kinder und liest weihnachtliche Geschichten vor.

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ÖDP-Kreisvorsitzende zur Bundesvorsitzenden „befördert“

ÖDP-Kreisvorsitzende Gabriela Schimmer-Göresz

Die neue ÖDP-Bundesvorsitzende Gabriela Schimmer-Göresz. Foto: privat

Memmingen (dl). Die Delegierten des Bundesparteitags der Ökologisch-Demokratische Partei, ÖDP, haben in Erlangen den Bundesvorstand neu gewählt und dabei die Vorsitzende des Kreisverbandes Memmingen-Unterallgäu, Gabriela Schimmer-Göresz, im ersten Wahlgang mit 50,6 Prozent gegen drei Mitbewerber zur neuen Bundesvorsitzenden gewählt.

Schimmer-Göresz, die mit ihrem Engagement gegen die transatlantischen Freihandelsabkommen, ihrer 28-jährigen Erfahrung in verschiedensten Vorstandsämtern und als ehemalige Stadträtin überzeugen konnte, ist vom Ergebnis der Wahl und der neuen Aufgabe überwältigt. Schimmer-Göresz ist die zweite Frau im Amt der Bundesvorsitzenden seit Gründung der ÖDP im Jahr 1982.

Kritik am ungebremsten neoliberalen Wirtschaftswachstum

Die Politikerin übt Kritik am ungebremsten neoliberalen Wirtschaftswachstum, das mit zunehmender Verelendung, Armut und Ressourcenverschwendung einhergehe. Dem will die ÖDP ideenreich, unter anderem mit der Postwachstumsökonomie, begegnen. Ziel müsse ein gutes Leben für alle Menschen sein, so Schimmer-Göresz. Der Kampf gegen die Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA bleibe auf der Agenda ganz oben, weil hier, in völliger Verkennung der Situation, sämtliche derzeit drückenden Probleme wie CO2-Ausstoß, Ressourcenverbrauch und Ausgrenzung weiter verschärft würden.

„Wir müssen uns entschieden gegen die so genannte Brasilianisierung wenden, gegen das Auseinanderdriften der Gesellschaft, das dazu führt, dass eine kleine, superreiche Oberschicht einer verarmten Unterschicht gegenüber steht – und gegen die rücksichtslose Ausbeutung der Natur”, so Schimmer-Göresz. “Wir brauchen den Ausgleich zwischen armen und reichen Ländern, eine Ökologisierung der Wirtschaft und der Landwirtschaft und Ressourcenschonung, auch eine Schonung des Menschen.“

Den Familien ein verlässlicher Partner

Den Familien will die ÖDP ein verlässlicher Partner sein. Mit einem Erziehungs- oder Pflegegehalt sollen Erziehende bzw. Pflegende bei der freien Wahl des Lebensstils unterstützt werden. Zunächst wünscht sich die neue Bundesvorsitzende eine nachhaltige Aufbauarbeit der Partei von unten und eine stärkere politische Verankerung in allen Bundesländern. Sie will gemeinsam mit dem neunköpfigen Bundesvorstand verstärkt an der Festigung des Fundaments bauen und unzufriedene Wählerinnen und Wähler und vor allem junge Menschen davon überzeugen, dass es sich lohnt, mit aller Kraft für das Gemeinwohl zu arbeiten.

Privat lebt die ÖDP-Politikerin nach den Grundsätzen eines nachhaltigen, nicht auf Wachstum ausgerichteten Lebensstils und genießt die dadurch gewonnene Freiheit nach dem Motto: “Frei ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig braucht.”

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Gottesdienst in der Kinderlehrkirche – Diakonin Sabrina Schade stellt sich vor

SchadeAm Sonntag, 7. Dezember, um 9.30 Uhr laden die Evang.-Luth. Kirchengemeinden St. Martin Memmingen, Versöhnungskirche Memmingen und Steinheim zum Gottesdienst in der Kinderlehrkirche Memmingen ein.

Im Rahmen des Gottesdienstes wird Sabrina Schade als neue Gemeindediakonin vorgestellt, die am 1. November ihren Dienst in der Gemeinde Sankt Martin  antrat.

Die 23-jährige Sabine Schade ist Diakonin mit Fachausbildung zur Erzieherin. Ihre Ausbildung absolvierte sie in Rummelsberg (Franken). Schade wird sich in den Gemeinden St. Martin, in der Versöhnungskirche und in Steinheim engagieren.

Im Anschluss an den Gottesdienst ist bei einem Kirchenkaffee Gelegenheit zu persönlichem Gespräch und gegenseitigem Kennenlernen.

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Arbeitslosenzahl im Wirtschaftsraum Memmingen leicht gestiegen – bundesweit bleibt Quote stabil

ArbAgenturMemmingen/Kempten (dl/rad). Die Arbeitslosenquote hat sich im Wirtschaftsraum Memmingen um 0,1 Prozent auf nun 2,5 Prozent leicht erhöht. Um Unterallgäu blieb die Quote bei unverändert guten 2,0 Prozent. Bundesweit ist die Zahl der Arbeitslosen  im November um 16.000 auf nun 2,717 Millionen gesunken, was einer unveränderten Quote von 6,3 Prozent entspricht.

Im Wirtschaftsraum Memmingen waren etwas mehr Menschen arbeitslos gemeldet, der Bedarf an Arbeitskräften blieb aber ebenso hoch. Die Zahl der arbeitslosen Menschen hat von Oktober auf November um 39 Frauen und Männer auf 1.538 Kräfte zugenommen. Knapp 900 Stellenangebote standen für Vermittlungsbemühungen aus der Region zur Verfügung, 30 Prozent mehr als vor einem Jahr.

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Grafik: Agentur für Arbeit

„Im November hat sich die Arbeitslosigkeit nur leicht erhöht. Die milden Temperaturen verhinderten sonst jahreszeitlich übliche erste Entlassungen in Außenberufen“, erklärt Peter Litzka, Leiter der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen. „Betriebe stellten auch in diesem Monat wieder viele Stellen zur Verfügung. Das unterstützt unsere Vermittlungsanstrengungen in den nächsten Wochen maßgeblich.“ Den Großteil mit knapp 300 Angeboten (von insgesamt rund 900) bildeten die Bereiche Metallbearbeitung, Maschinenbau und Mechatronik. Im Handwerk war ebenfalls eine ganze Reihe von Fachkräften für Tätigkeiten im Trockenbau oder als Heizungsbauer gesucht.

Gesucht sind weiterhin gut qualifizierte Mitarbeiter für Büro- und/oder Verwaltungstätigkeiten, beispielsweise Rechtsanwaltsfachangestellte und Buchhalter. Ebenso stehen Stellen für Fachkräfte in Pflegeheime zur Verfügung.

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