“Hilfe zum Leben” – Neuer Pfarrer in “Unser Frauen”

Die Familie des neuen Pfarrers in "Unser Frauen" Christian Kunzmann stellt sich vor.  Foto: privat

Die Familie des neuen Pfarrers in “Unser Frauen” Christian Kunzmann stellt sich vor. Foto: privat

Memmingen (dl). Zum 1. Oktober 2014 übernimmt Pfarrer Christian Kunzmann die seit anderthalb Jahren vakante Pfarrstelle in der Evangelischen Kirchengemeinde “Unser Frauen” am Frauenkirchplatz in Memmingen.

Pfarrer Kunzmann (59) ist seit 35 Jahren im Dienst und war bislang in der Badischen Landeskirche tätig. Geboren ist er in Karlsruhe, wo er auch sein Abitur machte. Anschließend studierte er in Basel, Tübingen und Heidelberg Evangelische Theologie. Nach dem Lehr- und Pfarrvikariat war er in  Willstätt bei Kehl als Pfarrer tätig. Nach acht Jahren  folgte er einer Anfrage nach Lörrach, wo er 13 Jahre lang wirkte, zwei Jahre davon als Vorsitzender der Evangelischen Allianz. Nach einer kurzen Station in Karlsbad übernahm er sieben Jahre lang den Dienst in Dürrn und Niefern bei Pforzheim, wo er zuletzt auch das Amt des Bezirks-Diakoniepfarrers innehatte.

Pfarrer Kunzmann ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder. Seine Frau Bärbel steht ihm in der Gemeindearbeit sowie in der Führung eines offenen Pfarrhauses tatkräftig zur Seite. Für beide ist der Gemeindedienst Berufung und Lebenserfüllung.

Das Ehepaar Kunzmann freut sich über die Möglichkeit zum Wechsel in die Bayerische Landeskirche und darauf, den Gemeindedienst mit seiner reichhaltigen Erfahrung in der schönen und geschichtsträchtigen Stadt Memmingen fortsetzen zu dürfen. Pfarrer Kunzmann liegt eine einladende Kirche am Herzen. “Die Menschen sollen die frohe Botschaft von Jesus Christus als Hilfe zum Leben hören”, so Kunzmann.  Aus seiner Erfahrung als Bezirks-Diakoniepfarrer ist ihm das seelsorgerliche Gespräch wichtig.

Die Gemeindeglieder von „Unser Frauen“ freuen sich auf ein gutes Miteinander mit Pfarrer Christian Kunzmann, um den Weg der Kirchengemeinde nach längerer Zeit der Vakanz gemeinsam weiterzugehen.

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ECDC Indians: Bayernliga-Spielplan steht fest

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Bald geht’s wieder heiß her – so wie hier im letztjährigen Finale der Indians gegen Sonthofen. Die Oberallgäuer gastieren zum Test am 12. September am Hühnerberg. Archivfoto: DL/Schraut

Memmingen (dl/rad). Das Wetter macht ja momentan schon wieder richtig Lust auf Eishockey. In knapp drei Wochen geht’s in Memmingen auch schon wieder los, dann präsentiert sich der Eishockey-Bayernligist ECDC Memmingen endlich wieder seinem Publikum.

Am 7. September beginnt die Testspielphase mit einem Heimspiel gegen den TEV Miesbach, das erste Punktspiel steigt dann am 10. Oktober in Germering. Während der fünfwöchigen Testphase bestreiten die Indians insgesamt zehn Spiele, ein erster Höhepunkt ist dabei die Partie am 12. September am Hühnerberg gegen Sonthofen.

Das erste Heimspiel in der Bayernliga-Runde ist dann auch gleich ein weiteres Highlight: Am Jahrmarktssonntag, 12. Oktober, gastiert der Aufsteiger HC Landsberg zum Nachbarschaftsduell.

Hier alle Termine der Indians in der Übersicht:

VORBEREITUNGS-PROGRAMM:

So, 07.9., 18.30 Uhr:    ECDC Memmingen – TEV Miesbach
Fr, 12.9., 20.00 Uhr:    ECDC Memmingen – ERC Sonthofen
So, 14.9., 18.00 Uhr:          ERC Sonthofen – ECDC Memmingen
Fr, 19.9., 19.30 Uhr:          EC Peiting – ECDC Memmingen
Sa, 20.9., 16.45 Uhr:    ECDC Memmingen – VER Selb
S
o, 21.9., 18.00 Uhr:          HC Landsberg – ECDC Memmingen
Fr, 26.9., 20.00 Uhr:         TEV Miesbach – ECDC Memmingen
So, 28.9., 18.00 Uhr:         EV Bad Wörishofen – ECDC Memmingen
Fr, 03.10., 20.00 Uhr: ECDC Memmingen – HC Landsberg
So, 5.10., 18.00 Uhr:          EC Oberstdorf – ECDC Memmingen

BAYERNLIGA-HAUPTRUNDE 2014/15:

Fr, 10.10., 20.00 Uhr:       Germering Wanderers : ECDC Memmingen
So, 12.10., 18.30 Uhr:  ECDC Memmingen : HC Landsberg
Fr, 17.10., 20.00 Uhr:        Höchstadter EC : ECDC Memmingen
So, 19.10., 18.30 Uhr:  ECDC Memmingen : EHC 80 Nürnberg
Fr, 24.10.,20.00 Uhr:  ECDC Memmingen : TEV Miesbach
So, 26.10., 17.15 Uhr:         EV Moosburg : ECDC Memmingen
Fr, 31.10., 20.00 Uhr:  ECDC Memmingen : TSV Peißenberg
So, 02.11., 17.15 Uhr:          EHC Waldkraiburg : ECDC Memmingen
So, 09.11., 17.00 Uhr:         ESV Buchloe : ECDC Memmingen
Fr, 14.11., 20.00 Uhr:   ECDC Memmingen : EV Lindau
So, 16.11., 17.00 Uhr:          ESC Dorfen : ECDC Memmingen
Fr, 21.11., 20.00 Uhr:   ECDC Memmingen : EC Pfaffenhofen
So, 23.11., 17.30 Uhr:         EC Pfaffenhofen : ECDC Memmingen
Fr, 28.11., 20.00 Uhr:  ECDC Memmingen : ESC Dorfen
So, 30.11., 17.30 Uhr:         EV Lindau : ECDC Memmingen
Fr, 05.12., 20.00 Uhr:  ECDC Memmingen : ESV Buchloe
So, 14.12., 18.30 Uhr:   ECDC Memmingen : EHC Waldkraiburg
So, 21.12., 17.00 Uhr:         TSV Peißenberg : ECDC Memmingen
Fr, 26.12., 18.30 Uhr:  ECDC Memmingen : EV Moosburg
So, 28.12., 18.00 Uhr:       TEV Miesbach : ECDC Memmingen
Fr, 02.01., 20.00 Uhr:      EHC 80 Nürnberg : ECDC Memmingen
So, 04.01., 18.30 Uhr: ECDC Memmingen : Höchstadter EC
Di, 06.01., 18.00 Uhr:       HC Landsberg : ECDC Memmingen
So, 11.01.,18.00 Uhr:   ECDC Memmingen : Germering Wanderers

ECDC-Dauerkarten gelten für alle Vorbereitungs-Heimspiele, die Hauptrunden-Heimspiele der Bayerischen Eishockey-Liga sowie für vier weitere Zwischenrunden-Spiele. Erhältlich sind die Tickets wie berichtet jeden Samstag von 18.30 Uhr bis 20 Uhr in der Indians-Geschäftsstelle in der Eissporthalle, bei Dietzel’s Hockeyshop in der Lindentorstraße (zu den regulären Öffnungszeiten/hier nur Stehplatz-Dauerkarten) sowie ganz einfach im Internet per Mausklick auf der offiziellen Internetseite www.memmingen-indians.de

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TOTO-Pokal: FC Memmingen blamiert sich beim 2:5 in Pipinsried

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Das war symptomatisch: Ein Pipinsrieder, hier Erkan Atilgan (gelbes Trikot) beschäftigt das halbe FCM-Team. Foto: Horst Kramer

Pipinsried (rad). Der FC Memmingen hat sich beim Bayernligisten FC Pipinsried bitter blamiert. Nach einer vor allem in der ersten Hälfte äußerst schwachen Vorstellung setzte es vor 250 Zuschauern eine blamable 2:5 (1:2) Niederlage und damit das Aus im Pokal. Zudem handelte sich Simon Ernemann eine rote Karte ein.

Memmingen wollte die Partie nicht “auf die leichte Schulter” nehmen, dennoch veränderte das Trainerduo Braun/Reinhardt das Team gleich auf sechs Positionen. Die Gastgeber erwischten den besseren Start, innerhalb von 120 Sekunden hatten sie bis zur vierten Minute drei gute Einschußmöglichkeiten. Pipinsried in der Folge die spielsbestimmende Elf, Memmingen findet noch keine Bindung. Mit Folgen, nach einer halben Stunde stochert Kubica den Ball zum verdienten 1:0 über die Linie. Verdient, weil der FCM einfach zu harmlos und langsam agiert. Dennoch der Ausgleich kurz vor der Pause, Bobo Mayer wird von Ugur Kiral gut angespielt und trifft ins lange Eck. Aber in der Nachspielzeit der ersten Hälfte haben die Gastgeber das nötige Dusel, als ein abgefälschter Ball von Ibrahim zum 2:1 ins Netz fällt.

Memmingen kommt deutlich engagierter aus der Kabine, aber (zunächst) noch ohne Erfolg. Pipinsried verlegt sich aufs Kontern und nutzt in der 64. Minute eine dieser Möglichkeiten: Eisgruber legt auf Ibrahim, der schiebt zum 3:1 ein. Zu allem Überfluß sah Simon Ernemann nach einem (unnötigen, aber harmlosen) Rempler gegen Ibrahim die rote Karte. Die Gastgeber spulten ihr Pensum nun herunter und setzten sich in der 82. Minute durch das 4:1 durch Schön sogar noch die Krone auf. Kiral verkürzte nochmal auf 2:4, der Anschlußtreffer kam aber zu spät. Auch, weil der überragende Ibrahim mit seinem dritten Treffer den Schlußpunkt zum 5:2 setzte.

FC Pipinsried: Antoni – Schuster, Ibrahim (89. Holzhammer), Schön, Kubica (78. Fischer), Eisgruber (78. Lange), Finkenzeller, Wünsch, Atilgan, Strobl, Berger.

FC Memmingen 07: Beigl – S. Friedrich, Ernemann, Rupp, Meichelböck – Jocham (60. Geldhauser), Heger (74. Wende), Bonfert, Mayer – Hoffmann, Kiral (88. Schmeiser).

Tore: 1:0 (30.) Kubica, 1:1 (41.) Mayer, 2:1 (45.+1) Ibrahim, 3:1 (64.) Ibrahim, 4:1 (82.) Schön, 4:2 (84.) Kiral, 5:2 (87.) Ibrahim

Rote Karte: Ernemann (74./FCM)

Schiedsrichter: Treiber (Zell-Bruck) – Zuschauer: 250

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Wander- und Verwöhntage im Berghaus Isidor

Naturheilverein LogoMemmingen/Gramais (dl). Von Montag, 25., bis Freitag, 29. August, veranstaltet der Naturheilverein in seinem Berghaus Isidor  Wander- und Verwöhntage mit Christine Müller.

Vom gemütlichen Berghaus in Gramais aus, mitten in den Lechtalern, startet man zu leichten und mittelschweren Wanderungen und zu einer schweren Bergtour. Nach den Touren lockt das Schwimmbad in Häselgehr.

Wer mag, bringt sein Fahrrad mit: Am Lech entlang gibt’s herrliche Radwege. Ein Besuch der Geierwally-Freilichtspiele in Elbigenalp ist möglich. Fünf Übernachtungen mit Vollpension kosten 280 Euro, Einzelzimmerzuschlag 50 Euro. Anmeldung unter 08334/987117 und Email: info@fasten-und-wandern.net

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Der Griff nach den Sternen – Erik Riss möchte Weltmeister werden

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Erik Riss, hier noch bei der Siegerehrung des Memminger Grasbahnrennens im Juli, möchte mit der Deutschen Mannschaft Weltmeister werden. Foto: Geiger

Memmingen (dl/rad). Erik Riss, Clubfahrer des AMC Memmingen (und vom MSV Herxheim/Pfalz) greift nach dem Weltmeistertitel. Der erst 18jährige feiert am kommenden Samstag im finnischen Forssa sein Debüt im deutschen Langbahn-Nationalteam und will dort die siebte Goldmedaille für das Team Germany holen.

Die Voraussetzung dafür scheinen gut zu sein, das Talent feiert Rekorde und Erfolge „am Fliesband“: Deutscher Langbahn-Vizemeister bei den Senioren 2011 im ersten Lizenzjahr, jüngster GranPrix-Finalteilnehmer, derzeit WM-Zweiter als Debütant und gerade erst Deutscher Langbahnmeister geworden.

Und nun könnte vielleicht sogar die erste WM-Goldmedaille um seinen Hals baumeln. Deutschland zählt neben den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien zum engeren Favoritenkreis in Sachen Langbahn-Team-Weltmeisterschaft. Immerhin war Deutschland bereits sechs Mal Weltmeister, nun soll der siebte Titel her. Mit der Nominierung eines 18-Jährigen. Als „Phänomen“, als „Fahrer wie vom anderen Stern“, als „jemanden mit einer unglaublichen Motivation und unbändigem Siegeswillen“ beschreibt Teammanager Josef Hukelmann seinen Neuling Erik Riss: „Trotzdem strahlt der Junge eine ungemeine Ruhe aus, lässt sich nicht von den Leuten hochjubeln – das spricht für sich.“

Unter Druck setzen lassen möchte Riss sich nicht. Aber, „die 1000-Meter-Bahnen liegen mir gut. Mit 18 Jahren Gold – klar wäre das cool! Aber Finnland ist ein Teamwettbewerb. Da kommt es auf die Leistung aller an, da ist ein guter Teamgeist wichtig“, freut sich Riss auf eine neue Erfahrung. Eine, für die er ebenso rackern wird wie für alles andere, was er in kurzer Zeit schon erreicht hat: „Ich freu mich jedenfalls drauf!“ Bei den Gegnern könnte die (sportliche) Wiedersehensfreude hingegen möglicherweise deutlich geringer ausfallen.

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