Transfer-Coup: Ex-Nationalspieler Jan Benda wechselt zum ECDC Memmingen

ECDCMMMemmingen (rad/dl). Das dürfte wohl der bislang hochkarätigste Transfer sein, den der Eishockey-Bayernligist ECDC Memmingen getätigt hat: Ab der kommenden Saison trägt der 175-fache deutsche Nationalspieler Jan Benda das Trikot der ECDC Indians.

Und er war neben zahllosen Einsatzen für Nürnberg und München in der DEL und in den unterschiedlichsten euroäischen Ligen stand er auch neunmal in der NHL auf dem Eis. Ohne Frage, einer der Großen im deutschen Eishockey. Auch noch mit 43 “Lenzen”, die Benda mittlerweile auf dem Buckel hat. Dennoch, er wollte neben der Nachwuchstrainer-Tätigkeit, die er schon in Deggendorf ausübte, unbedingt noch selbst weiter spielen – der ECDC war gleichzeitig auf der Suche nach einem gestandenen Verteidiger. Wie viel Qualität noch in dem Allrounder steckt, bewies er in der vergangenen Saison in Deggendorf, als er nach Kanadier Dustin Whitecotton der zweitbeste Scorer des Oberligisten wurde und dabei wohlgemerkt hauptsächlich in der Defensive eingesetzt wurde. 36 Punkte (9 Tore/27 Vorlagen) gelangen ihm in 41 Hauptrundenspielen für Deggendorf. Nun wird er die nächsten zwei Jahre hauptsächlich die Defensive der Memminger verstärken und als neuer Nachwuchstrainer des ECDC tätig sein.

Mittel- bis langfristig sei das eine glänzende Perspektive für unsere Nachwuchsarbeit und die Entwicklung der vielen jungen Spieler im Verein. Ein größeres Vorbild als einen Spieler mit seiner Vita könne es gar nicht geben, so Sportchef Sven Müller.

Mehr dazu unter www.memmingen-indians.de

 

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Benefizkonzert mit „Joy of Voice“ am 6. Juni in Sankt Josef

Joy of Voice

“Joy of Voice” – am 6. Juni in St. Josef zu sehen. Foto: Jürgen Schall

Memmingen (dl). Das Allgäuer Showensemble „Joy of Voice“ stellt sich in den Dienst der guten Sache. Am Samstag, 6. Juni, lädt die Kolping-Akademie um 20 Uhr zu einem stimmungsvollen Benefizkonzert in die Memminger Stadtpfarrkirche St. Josef ein.

Der Reinerlös geht an den Arbeitskreis Asyl für sozio-kulturelle Projekte. Nicht zuletzt aus diesem Grund steht die Veranstaltung auch unter dem Motto „Via Spera – der Weg in die Zukunft auf der Straße der Hoffnung“.

Für dieses Konzert mit über 50 Mitwirkenden wurde ein komplett neues Programm von „Joy of Voice“ mit schönen und berührenden Musical- und Welthits zusammengestellt. Alles passend zur täglichen Arbeit der Kolping-Mitarbeiter mit Asylbewerbern und Flüchtlingen, die auch in den Abend mit eingebunden werden.

Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger übernommen, es moderiert Andreas Schales von Hitradio RT1.

Karten gibt es bei der Stadtinformation im Vorverkauf für 16,– Euro und an der Abendkasse für 19,– Euro. Beginn ist am 6. Juli um 20 Uhr; der Einlass der Besucher erfolgt ab 19.30 Uhr.

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Monika Daniel aus dem Ausländerbeirat verabschiedet

Der Vorsitzende des Beirates und Ausländerbeauftragter der Stadt Memmingen, Commendatore Antonino Tortorici, verabschiedet Monika Daniel mit einem Blumenstrauß aus dem Ausländerbeirat. Foto: Broß/Pressestelle Stadt Memmingen

Commendatore Antonino Tortorici verabschiedet Monika Daniel mit einem Blumenstrauß. Foto: Broß/Pressestelle Stadt Memmingen

Memmingen (dl). Mit einem Blumenstrauß verabschiedete jetzt der Vorsitzende des Beirates und Ausländerbeauftragter der Stadt Memmingen, Commendatore Antonino Tortorici, Monika Daniel aus dem Ausländerbeirat.

„Ich möchte mich bei allen recht herzlich bedanken. Durch die Annahme der deutschen Staatsangehörigkeit muss ich leider aus dem Gremium ausscheiden“, erklärte Daniel etwas wehmütig. Sie habe gerne im Ausländerbeirat der Stadt mitgearbeitet. Comm. Tortorici tat es aufrichtig Leid, künftig auf Daniel im Beirat verzichten zu müssen.

Monika Daniel wurde im Jahr 2011 als eine von vier italienischen Staatsangehörigkeitsvertreten in den Ausländerbeirat der Stadt gewählt. Ihr Nachfolger bis zu den Wahlen im Dezember ist Vincenzo Melis.

Info: Der Ausländerbeirat Memmingen ist eine freie, überparteiliche und unabhängige Vereinigung mit der Aufgabe, im Bereich der kreisfreien Stadt Memmingen zur Lösung von Problemen der ausländischen Bevölkerung beizutragen und die Interessen der ausländischen Arbeitnehmer sowie der anerkannten Asylberechtigten und ihrer Familien  zu vertreten. Soweit sie in die Zuständigkeit der Stadt Memmingen fallen, kann der Ausländerbeirat in allen Angelegenheiten, welche die Interessen der ausländischen Einwohner betreffen, Empfehlungen abgeben und Anträge stellen.

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Buntes Programm im Freien: Maifest an der Reichshainschule

Maifest

An den Stationen der Spielstraße konnten sich die Schüler beim Maifest austoben. Foto: privat

Memmingen (dl). Nachdem das Maifest im letzten Jahr wegen schlechter Witterung in die Innenräume der Reichshainschule verlagert werden musste, konnten Schüler, Eltern und Lehrer heuer bei bestem Wetter unter dem schuleigenen Maibaum ein bunt gestaltetes Programm im Freien genießen.

Bei blauem Himmel und Sonnenschein begrüßte Schulleiter Willi Seitz nach Schulschluss alle Helfer und Gäste und läutete so den gemeinsamen Nachmittag ein. An den zahlreichen Stationen der Spielstraße tobten sich nicht nur die Schüler der Reichshainschule aus, sondern auch ihre Geschwister oder Freunde, die die Atmosphäre des Maifestes über die Jahre zu schätzen gelernt haben.

Bei angenehm warmen Temperaturen machten Dosen- oder Schwammwerfen gleich noch mehr Spaß. Zu Erfrischung gab es selbstgemachte, alkoholfreie Cocktails am Stand der 9. Klasse. Auch für den großen Hunger wurde vom Elternbeirats gesorgt. Vor den Aufführungen blieb dann noch genügend Zeit, um durch den Flohmarkt zu schlendern oder den schuleigenen Maibaum zu bewundern.

Die abschließenden Darbietungen einzelner Klassen oder Arbeitsgemeinschaften der Schule auf der Bühne rundeten den Nachmittag ab. Ob Tänze, Kampfsport, Gesang oder Trommeln – hier war für jeden Geschmack etwas dabei. Und so ging schlussendlich ein toller Tag mit vielen lachenden Gesichtern zu Ende.

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Neuer Leiter am Schwäbischen Bauernhofmuseum Illerbeuren

 Dr. Philipp Herzog wird neuer Leiter am Schwäbischen Bauernhofmuseum Illerbeuren

Dr. Philipp Herzog leitet ab 1. August das Schwäbische Bauernhofmuseum Illerbeuren. Foto: privat

Illerbeuren (dl). Ab 1. August hat das Schwäbische Bauernhofmuseum Illerbeuren einen neuen Leiter. Bei ihrer jüngsten Sitzung entschied sich die Verbandsversammlung für den Historiker Dr. Philipp Herzog.

Der 38-jährige Herzog ist in Braunau, Oberösterreich, geboren. Er hat sowohl sein Magisterstudium als auch sein Doktoratsstudium in Geschichte an der Universität Wien mit Auszeichnung abgeschlossen. Weitere Stationen waren während seines Auslandsstudiums Russland und Estland, Erfahrungen in der Museumsarbeit sammelte er bereits während des Studiums am Litauischen Jüdischen Museum Vilnius.

Als Lehrbeauftragter kam Dr. Philipp Herzog 2009 in die Universitätsstadt Passau. Es folgte ein wissenschaftliches Volontariat beim Zweckverband Niederbayerischer Museen. In der Folge war Dr. Herzog unter anderem für die grenzüberschreitenden Landesausstellungen Oberösterreich-Bayern und Oberösterreich-Südböhmen als örtlicher Ausstellungsleiter tätig, zudem betreute er weitere Kulturprojekte. Neben diesen Erfahrungen in musealer Arbeit befasste sich Dr. Herzog auch intensiv mit volkskundlichen Themen.

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