Kaiserwetter am “Schönsten Platz Süddeutschlands” – Auftakt zu den Memminger Nationalfeiertagen mit dem Kinderfest

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“Volle Hütte” meldet der Memminger Marktplatz am Vormittag des Kinderfestes. Fotos: Geiger

Memmingen (rad). Ende Juli finden Memmingens “Nationalfeiertage” statt. Den Anfang macht traditionell das Kinderfest – der letzte Donnerstag vor den Ferien steht in der Maustadt ganz im Zeichen ihrer Kinder. Das Ganze bei Kaiserwetter und am “Schönsten Platz Süddeutschlands”, wie es Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger formulierte.

Es folgt tags drauf der Fischerspruch und der beliebte Fischertagsvorabend. Heuer soll ja auch das Wetter richtig mitspielen – wie übrigens auch am Samstag. Mit dem Böllerschuß um 8 Uhr morgens beginnt dann der Fischertag, wenn die Fischer in den Bach jucken. Nach dem Auswiegen folgt bekanntlich der Krönungsfrühschoppen und das weitere Prozedere.

Am Donnerstag sind aber erst mal die Kinder an der Reihe. Zunächst vormittags auf dem Marktplatz mit Singen und Tanzen, ehe dann der Zug ins Stadion folgt. Bei seiner Ansprache vom Balkon aus freute sich Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger über die gelungenen Aufführungen am “schönsten Platz Süddeutschlands”.

Unser Fotograf Michael Geiger hat das Kinderfest, mit seiner über 400jährigen Geschichte eines der traditionsreichsten Feste Bayerns, in Bildern festgehalten.

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“Vorbildliches Verhalten” – Heimische Wirtschaft verleiht Förderpreis

Regina Preisinger, Förderpreisträgerin der Jakob-Küner-Schule und Oswald Berger, Vorstand des Förderkreises der Wirtschaft.

Regina Preisinger, Förderpreisträgerin der Jakob-Küner-Schule mit Oswald Berger, Vorstand des Förderkreises der Wirtschaft.

Memmingen (dl). Im Rahmen einer Feierstunde für die Absolvent/innen der Jakob-Küner-Schule ehrte Oswald Berger, Vorstand des Förderkreises der Wirtschaft, besonders verdiente Auszubildende. „Der Förderpreis wird jedes Jahr an junge Damen und Herren verliehen, die sich neben hervorragenden Leistungen in der Ausbildung auch durch ein hohes soziales Engagement auszeichnen“, erklärte Berger.

Über die Urkunde und 250 Euro durfte sich dieses Jahr Regina Preisinger freuen. Sie erreichte in ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Goldhofer AG Memmingen mit einem Notenschnitt von 1,50 einen glänzenden Abschluss. Und: „Durch ihr vorbildliches soziales Verhalten an der Berufsschule ist sie für viele Schülerinnen und Schüler zum Vorbild geworden“, begründete Berger die Preisverleihung. „In ihrer Freizeit ist Frau Preisinger zudem schon seit vielen Jahren in der katholischen Landjugend Ottobeuren aktiv und trägt dort im Vorstand eine besondere Verantwortung.“

Getragen wird der Preis vom Förderkreis der Wirtschaft, in dem sich zahlreiche Unternehmen aus Memmingen und dem Unterallgäu engagieren. Neben der Dotierung des Förderpreises unterstützen die Unternehmen Projekte an den beiden Memminger Berufsschulen, für die keine Finanzmittel des Sachaufwandsträgers zur Verfügung stehen. Derzeit sind 39 Firmen Mitglieder und Förderer des Vereins.

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Tour de Fair 2014: Radfahrer werben für Fairen Handel

Logo_TourdeFairMemmingen (dl/as). Der Weltladen Memmingen wird am 1. August die “Tour de Fair” zu Gast haben. Seit über zehn Jahren trägt eine Gruppe von über 30 Aktiven im Fairen Handel im Sommer die Idee eines gerechteren Welthandels auf ihren Zweirädern durch das Land. Dieses Jahr sind sie im Pfaffenwinkel und im Allgäu unterwegs.

 Fairer Handel – was bedeutet das eigentlich?

Der Faire Handel bezeichnet eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Dazu gehört die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzent/innen und Arbeiter/innen. In Zeiten einstürzender Textilfabriken in Bangladesch und immer neuer Reportagen über Kindersklaven auf Kakaoplantagen ein nach wie vor dringendes Thema.

Marktanteil von Fairtrade-Kaffee nur bei 2,1 Prozent

Obwohl in Deutschland mittlerweile über 600 Millionen Euro für fair gehandelte Produkte ausgegeben werden, liegt der Marktanteil von Fairtrade-Kaffee bei 2,1 Prozent. Noch extremer ist es bei Kakao: Hier liegt der Marktanteil bei nur 0,2 Prozent.

Das möchten die Radfahrer/innen auf der “Tour de Fair” ändern. Durch Schilder, Leibchen und das Verteilen von Flyern fallen sie auf und werden von Passanten angesprochen. Zusätzlich stoppen sie in jedem Weltladen, der auf ihrer Strecke liegt, eröffnen dort Ausstellungen zum Fairen Handel oder sprechen mit Bürgermeistern und Stadträten. Am 1. August stoppt die Tour u.a. auch im Weltladen Memmingen am Weinmarkt 12. Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger wird die Radlgruppe dort Weltladen empfangen.

Stopp im Weltladen Memmingen

Dort können alle, die Interesse haben, auch Fragen zum Fairen Handel an die Tourteilnehmenden richten. Wer außerdem ein schönes Ausflugsziel sucht, kann sich auf die Spur der Tour begeben und einige Streckenabschnitte mitradeln. Die Ausstellungen bleiben auch nach der Tour geöffnet.

Details zur Tour und ihrem Verlauf finden Sie auch im Flyer unter www.weltlaeden-iller-lech.de. Kontakt für Memmingen: Petra Beer, Weltladen Memmingen, Telefon 08331/ 89155 oder 0171-4357530, E-mail: info@weltladen-memmingen.de

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Allgäuer Solarmeisterschaft: Memmingen holt hervorragenden 4. Platz

mm LogoMemmingen (dl). 111 Gemeinden und Städte kämpften in der „Saison“ 2013/2014 mit ihren Solarstrom- und Solarwärmeanlagen um Punkte und Platzierungen in der Allgäuer Solarmeisterschaft.  Memmingen platzierte sich beim diesjährigen Wettbewerb auf Platz 4. Den Titel Allgäuer Solarmeister holte sich in der Kategorie der Mittelstädte über 20 000 Einwohner die Stadt Leutkirch.

In der Marktgemeinde Scheidegg im Westallgäu wurden die Sieger des Wettbewerbs, der heuer das sechste Mal vom Bund Naturschutz in Bayern e.V. (BN) und eza!, dem energie- & umweltzentrum allgäu, ausgetragen wurde, gekürt.

Auf der Meisterfeier berichtete der Vorsitzende der deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (dgs), Michael Vogtmann über aktuelle Möglichkeiten der Solarstromnutzung im Einfamilienhaus, in Unternehmen und für Kommunen. Durch einen erhöhten Anteil an selbst verbrauchtem Solarstrom könne die Rentabilität der Anlagen deutlich gesteigert werden, so Vogtmann. Die Rendite für Solaranlagen sei durch das gesunkene Zinsniveau der Banken zur Geldanlage und für Finanzierungskredite durchaus noch interessant. Für Kommunen und Unternehmen, so Vogtmann weiter, sei die Solarnutzung in jenen Liegenschaften interessant, die einen hohen Strombedarf zu Tagzeiten aufweisen.

 Bei der anschließenden Preisverleihung wurde in der Kategorie der Mittelstädte über 20000 Einwohner die Stadt Memmingen mit einem hervorragenden 4. Platz ausgezeichnet.

 www.allgaeuer-solarmeisterschaft.de

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Feingefühl in der Männerdomäne beweisen – Corina Günthör geht beim Memminger Grasbahnrennen an den Start

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Corina Günthör und Marco Hundsrucker. Foto: Susi Weber

Memmingen (dl). Am kommenden Sonntag findet am Allgäu Airport bekanntlich das Memminger Grasbahnrennen statt. Mit Corina Günthör aus Laimnau (bei Tettnang) wird dabei auch eine Frau in der vorwiegend von Männern dominierte Sportart antreten und versuchen, wieder auf die Podestplätze zu fahren.

Mit Memmingen verbindet Corina Günthör viel: „Es ist mein Heimrennen, jenes Rennen, das meinem Wohnort am nächsten ist und von vielen Bekannten besucht wird.“ Memmingen ist auch der Ort, an dem die damals 20-Jährige 2008 im Beiboot von Stefan Brandhofer spektakulär stürzte – und anschließend vom Gespann Marco HundsruckersGrasbahn1 Copy angefahren zur Zwangspause mit gebrochenem Arm verdonnert wurde. Genau mit jenem Marco Hundsrucker düst Corina Günthör seit 2014 nun ums Oval. Am vergangenen Wochenende schaffte es das Duo in Pfarrkirchen zum zweiten Mal in diesem Jahr aufs Podest – hinter Venus/ Heiß und hinter jenem Thomas Kunert, der in Memmingen seine zweieinhalb Jahrzehnte währende Bahnsport-Karriere ausklingen lassen will. Günthör: „Tommy ist ein Freund, ein Vorbild im Sport. Er hat alles erreicht, was man erreichen kann, war immer fair unterwegs und einer, der coole Rennen abliefern konnte.“ Es wird also – auch – emotional werden am kommenden Sonntag, wenngleich dies den sportlichen Ehrgeiz laut Günthör keinesfalls reduziert: „Natürlich wollen wir unter die Top drei. Leicht werden wird dies allerdings nicht, da in Memmingen die gesamte Seitenwagen-Szene ihrem Meister auf sportliche Art und Weise Ade sagen will.“

Sie selbst denkt noch lange nicht ans Aufhören, jetzt, wo das Team Hundsrucker/Günthör aufeinander eingestimmt ist: „Für mich war es als Beifahrerin schon eine Umstellung. Früher, mit Markus, war die Außenbahn unser Weg, Marco fährt eher innen.“ Vom richtigen Zeitpunkt des in die Kurve legen, vom stimmigen Belasten am Start erzählte die gelernte Industriekauffrau bei der Pressekonferenz des AMC Memmingen: „Es braucht schon auch Feingefühl und ein gutes Zusammenspiel.“ Günthör gehört zu den wenigen Frauen in der Bahnsportszene: „Es ist schon so, dass der Motorsport nach wie vor eine Domäne der Männer ist.“ Und: „Da muss man sich erst einmal durchsetzen.“

Info: Das 36. Grasbahnrennen des AMC Memmingen startet am Sonntag, 27. Juli, um 13.30 Uhr in unmittelbarer Nachbarschaft zum Allgäu Airport. Neben den Rennen der internationalen und nationalen Soloklassen werden in Memmingen auch der Bahnpokal der Gespanne ausgetragen

Weitere Informationen gibt es unter www.amc-memmingen.de.

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