Klinikum Memmingen soll telemedizinisch enger mit anderen vernetzt werden

München/Memmingen (dl). Im Freistaat Bayern bestehen momentan fünf geförderte Telemedizin-Netze und eine Vielzahl unterschiedlichster telemedizinischer Einzelprojekte. In einem neuen Netzwerk („Nevas“) sollen nun die drei medizinischen Kompetenzzentren – Klinikum der Universität München-Großhadern, das Bezirkskrankenhaus Günzburg und das Klinikum Ingolstadt – mit bis zu 14 regionalen Krankenhäusern, darunter auch das Klinikum Memmingen, eng vernetzt werden.

Dies teilte der Bayerische Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber dem Landtagsabgeordneten Josef Miller nach der Sitzung des Krankenhausplanungsausschusses in einem Schreiben mit. Das telemedizinische Netzwerk ´Nevas` soll die Versorgung von Schlaganfallpatienten und Schädel-Hirnpatienten im westlichen Oberbayern und in Schwaben weiter verbessern. „Eine rasche Rettungskette kann Leben erhalten und Spätfolgen verhindern. So kommt wertvolles Expertenwissen den Patienten im Ernstfall ohne Zeitverlust zugute“, so der Memminger Landtagsabgeordnete. Des Weiteren zeigt sich Miller erfreut darüber, dass das Gremium auch im Hinblick auf die medizinische Versorgung im ländlichen Raum ein positives Signal für die Gründung eines neuen telemedizinischen Netzes gegeben hat. Jährlich erleiden allein in Bayern 50.000 Menschen einen Schlaganfall. Miller: „Telemedizin kann helfen, möglichst schnell zu reagieren und die Behandlung bereits auf dem Weg ins Krankenhaus zu starten“.

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Der Theaterbus des LTS rollt wieder

Memmingen/Unterallgäu (dl). Einen schönen Abend im Theater genießen oder sich einfach gut unterhalten lassen. Oder anspruchsvolle Inszenierungen ansehen, die zum Nachdenken und Diskutieren animieren. Um diese Vorzüge nicht nur den Menschen, die ein (Landestheater) in unmittelbarer Nähe haben, zu ermöglichen, hat das Landestheater Schwaben (LTS) in Memmingen den Theaterbus-Service ins Leben gerufen. Der Theaterbus holt den Abonnenten in seinem Heimatort ab, fährt ihn oder sie zum Theater und natürlich hinterher auch wieder jeden nach Hause.

So entfällt eine eigene Anreise, die bei Wind und Wetter eher anstrengend ist. Im Bus geht der Abend schon gelöst los, bei einer Audioeinführung kann man sich schon auf die Vorstellung einstimmen.

Der Vorteil dieses Abos, das sechs Vorstellungen im Großen Haus beinhaltet, ist natürlich auch, dass der Besucher einen festen Platz im Theater hat und somit weiß, dass er immer so nah am Geschehen ist, wie er es gerne möchte.

Und auch für Menschen, die im Bekannten- oder Familienkreis noch keinen haben, der sie in das Theater begleiten mag, ist das TheaterbusAbo der perfekte Weg. Mit jedem Halt auf den mittlerweile fünf Routen steigen mehr Theaterbegeisterte zu, der Bus bietet den besten Rahmen, um sich im Vorfeld kennen zu lernen und sich hinterher über die Inszenierung auszutauschen. So bleibt keiner einsam und spätestens bei der zweiten oder dritten Fahrt hat man schon gute Bekannte, mit denen man das Theatererlebnis teilen mag.

Als Theaterbusabonnent spart man bis zu 50% im Vergleich zum Einzelkartenkauf.

Beratung und Buchung an der Theaterkasse unter 08331/945916.

Das Programm für die kommende Spielzeit wurde jüngst vorgestellt – nun veranstaltet das LTS wieder Infoabende über den Service des Theaterbusses.

Die nächsten Termine sind:

Dienstag, 29. Mai, 19 Uhr, Spitz Michl, Bad Grönebach

Donnerstag, 31. Mai, 19 Uhr, Bruckwirt, Ferthofen

Dienstag, 5. Juni, 19 Uhr, Hotel Weißenhorn, Wolfertschwenden

Montag, 11. Juni, 19 Uhr, Gasthaus Hieber, Westerheim

Dienstag, 12. Juni, 19 Uhr, Grüner Baum, Tannheim

Donnerstag, 14. Juni, 19 Uhr, Haus am Stadtsee, Bad Waldsee

Montag, 18. Juni, 19 Uhr, Wirtshaus Schwarzer Adler, Woringen

Dienstag, 19. Juni, 19 Uhr, Landhotel am Kloster, Rot a.d. Rot

Montag, 25. Juni, 19 Uhr, Meyerei, Aichstetten

Dienstag, 26. Juni, 19 Uhr Gasthaus Löwen, Lindenberg

Montag, 2. Juli, 19 Uhr, Gasthaus Rosenbräu, Türkheim

Dienstag, 3. Juli, 19 Uhr, Gasthaus Löwenbräu, Bad Wörishofen

Donnerstag, 5. Juli, 19 Uhr, Barbarahof, Thannhausen

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Zum 1. August: Kommunale Altpapiertonne ergänzt Vereinssammlungen und Wertstoffhöfe

Unterallgäu (dl). Zum 1. August wird der Landkreis Unterallgäu eine kommunale Altpapiertonne einführen. Damit reagiert der Landkreis auf neue bundesweite gesetzliche Regelungen im neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz. Mitte Mai erhalten alle Unterallgäuer Haushalte ein Rundschreiben des Landratsamts mit Informationen rund um die neue Altpapiertonne.

Wer eine Altpapier-Tonne möchte, muss den Bestellcoupon, der Teil des Rundschreibens ist, bis 23. Mai ausgefüllt bei seiner Gemeinde abgeben. Ab Mitte Juni wird die Tonne mit dem blauen Deckel dann an die angegebene Adresse geliefert. Die Tonne gibt es in zwei Größen: Zum einen als 240-Liter-Tonne für Privathaushalte, zum anderen sind für Gewerbetreibende, Freiberufler, Verwaltungen und Wohnanlagen auch 1100-Liter-Behälter erhältlich. Sie kann auch von mehreren Nachbarn gemeinsam genutzt werden. Darin entsorgt werden können Zeitungen, Zeitschriften, Kataloge, Prospekte, Bücher, Papier aller Art, Eierkartons, Pappe, Geschenkpapier, Kartonagen und Papiertüten. Geleert wird die Altpapiertonne des Landkreises ab August 2012 alle vier Wochen.

Unterstützung bei Altpapiersammlungen der Vereine weiter möglich

„Jeder kann aber selbstverständlich auch in Zukunft die Altpapiersammlungen der örtlichen Vereine unterstützen oder sein Altpapier selbst zum Wertstoffhof bringen“, betont Landrat Hans-Joachim Weirather. „Jeder Bürger muss sich bewusst sein, dass er einen wertvollen Beitrag zur Sicherung der ehrenamtlichen Tätigkeit leistet und die Jugendarbeit der Vereine fördert, wenn er die Vereinssammlungen weiter unterstützt.“

Die Einführung der Landkreis-Tonne sei eine notwendige Reaktion auf eine bundesweite Gesetzesänderung: Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz führt dazu, dass der Landkreis eine Ausbreitung der blauen Tonnen gewerblicher Anbieter im Unterallgäu nur noch dann verhindern und damit die Vereine schützen kann, wenn er selbst ein so genanntes „Hol-System“ einführt. „Die Frage war mit dem neuen Gesetz also nicht, ob die Altpapier-Tonnen kommen, sondern ob der Landkreis sie aufstellt und alle davon profitieren, oder ob private Anbieter sie aufstellen und nur diese etwas davon haben“, so Landrat Weirather. „Nun hoffen wir, dass die Tonne gerade auch ein Anreiz für all jene ist, die ihr Altpapier bislang nicht oder nicht ausreichend sortieren und wiederverwerten.“ Deshalb geht der Landkreis davon aus, dass über die kommunale Altpapiertonne künftig insgesamt mehr Altpapier als bisher gesammelt wird – wie es Erfahrungen in anderen Landkreisen gezeigt haben.

Folgende drei Möglichkeiten hat ab 1. August jeder Unterallgäuer Haushalt, um sein Altpapier zu entsorgen:

  • Jeder Haushalt kann weiterhin die örtlichen Vereine unterstützen, indem er sein Altpapier bei den regelmäßig stattfindenden Sammlungen bereitstellt.
  • Wer möchte, kann die gebührenfreie Kommunale Altpapiertonne nutzen, die alle vier Wochen geleert wird.
  • Auch in Zukunft kann jeder zudem sein Altpapier und seine Kartonagen zu den Unterallgäuer Wertstoffhöfen bringen.

Weitere Informationen sowie das Bestellformular für die Altpapiertonne findet man im Internet unter www.unterallgaeu.de/altpapier

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Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen – Radar-Fahrzeug baut Unfall – “aufgrund hoher Geschwindigkeit”

Kirchdorf/lller (dl). Am vergangenen Samstag hat ein Mitarbeiter eines Verkehrsüberwachungsunternehmens einen Unfall verursacht. Mit wohl nicht angepasster Geschwindigkeit hat er die A 7 – die dort nicht mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung versehen ist – auf der Höhe Kirchdorf in Richtung Norden befahren, ein langsamer vor ihm fahrendes Fahrzeug übersehen und aufgefahren.

Aufgrund des Aufpralls kam der 26-Jährige Unfallverursacher mit seinem Radar-Fahrzeug, Daimler Benz, nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach den Wildschutzzaun und prallte dann gegen mehrere Bäume einer ca. 500 Meter entfernten Baumgruppe. Der Fahrzeuglenker konnte sich mit mittelschweren Verletzungen selbst aus dem total zerstörten Radar-Fahrzeug befreien. Der von ihm mitgeführte Hund mußte durch die Feuerwehr mit einer Hydraulikschere aus dem Fahrzeug befreit werden. Der Fahrer wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus, der Hund in eine Tierklinik verbracht. Insgesamt entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von etwa 60.000 Euro. Der andere beteiligte Fahrzeuglenker wurde nicht verletzt. Sein Fahrzeug war im Anschluss auch weiter fahrbereit.

Kein Freibrief – weitere Messfahrzeuge im Einsatz

Ergänzend weist die Polizei darauf hin, dass es sich bei dem Radar-Fahrzeug nicht um das einzige Radar-Fahrzeug des Unternehmens handelt. Zudem verfügt die Polizei ebenfalls um entsprechende Fahrzeuge, sodass dies nun keinen “Freibrief” für andere Verkehrsteilnehmer darstellt.

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Der Beste kommt aus Memmingen

Tobias Brandt (Mitte) bei der Auszeichnungsfeier der IHK Schwaben. Hier gratulieren ihm Staatssekretär Dr. Gerd Müller (li.) und Markus Brehm, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Kempten und Oberallgäu. (Foto: IHK Schwaben)

Memmingen (dl). Tobias Brandt, Auszubildender bei der Stadt Memmingen, hat den besten Abschluss als Kaufmann für Bürokommunikation im gesamten Allgäu und dem Landkreis Lindau erreicht. legte mit Tobias Brandt ein Auszubildender der Stadt Memmingen hin. Der 23-Jährige wurde bei der Auszeichnungsfeier der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben für seine Spitzenleistung geehrt.

“Ich darf Ihnen zu diesem hervorragenden Abschluss gratulieren”, sagte Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger. Die Stadt Memmingen leiste durch die vielseitigen Ausbildungsmöglichkeiten und die große Zahl an Ausbildungsplätzen einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung von qualifiziertem Fachpersonal und ermögliche vielen Jugendlichen die Chance einer beruflichen Ausbildung, sagte der Oberbürgermeister. “Im Jahr 2011 haben 74 Jugendliche in elf Berufen eine Ausbildung bei der Stadt begonnen”, so Holzinger. Insgesamt seien derzeit 168 Auszubildende bei der Stadt Memmingen beschäftigt.

Info:

Insgesamt haben im Allgäu und im Landkreis Lindau mehr als 3300 Auszubildende an den IHK-Prüfungen teilgenommen. 112 junge Frauen und Männer wurden bei der Auszeichnungsfeier der IHK Schwaben in Kempten für den besten Abschluss geehrt.

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