„Alles was du willst“ – Luxuslärm im Kaminwerk

Luxuxlärm

Bringt ungezügelte Live-Energie auf die Bühne: Die Rockband “Luxuslärm”. Pressefoto: Kaminwerk

Memmingen (dl). Am Freitag, 7. November, 20 Uhr, kommt eine der besten deutschen Rockbands ins Kaminwerk. Luxuslärm spielen im Memminger Süden einen Auftritt während ihrer „Alles was du willst“ Tour. „Alles was du willst“ ist das bereits vierte Album in der bald schon neun Jahre andauernden Erfolgsgeschichte der Band und doch ist es ein Stück weit ein Debüt.

Nicht nur, dass erstmals alle fünf Bandmitglieder am Schreibprozess beteiligt waren: Das hehre Ziel, die ungezügelte Liveenergie der Konzerte, für die Luxuslärm so geliebt werden, auf einem Tonträger festzuhalten, wurde kongenial umgesetzt.

Die Dramaturgie des Tracklistings könnte einem klug durchdachten, abwechslungsreichen Konzert entstammen. Das in den Wisseloord Studios im niederländischen Hilversum aufgenommene Album wird die Band einige weitere Stufen der Erfolgsleiter erklimmen lassen.

In der Bundesliga deutschsprachiger Rockbands zu Hause

Dabei sind sie schon länger in der Bundesliga deutschsprachiger Rockbands zu Hause: Die bisherigen Erfolgskoordinaten umfassen eine ECHO-Nominierung, den Radiopreis „1LIVE Krone“, den vierten Platz bei Stefan Raabs Bundesvision-Songcontest sowie den sechsten in den Media Control Longplay Charts, diverse Gastauftritte in TV-Serien, etwa 40 Millionen Klicks in einschlägigen Internetportalen, acht Chartsingles und über 200.000 verkaufte Alben.

Luxuslärm profitieren von der Stimmgewalt und Bühnenpräsenz ihrer Frontfrau Jini Meyer. Die Sängerin, Komponistin und Texterin ist zweifelsohne Kopf, Herz und Motor der Band. Auf unkonventionelle Weise koppelt sie die charismatische Ausstrahlung eines sexy Rockstars mit dem Charme der besten Freundin von nebenan.

Gitarrist Freddy Hau gilt als Perfektionist, weshalb er zum musikalischen Leiter der Band avancierte. So konzentriert und besonnen er im Hintergrund agiert, auf der Bühne entpuppt er sich als headbangendes Energiebündel. Schlagzeuger und Gründungsmitglied Jan Zimmer hat neben seinem musikalischen ein Organisationstalent, als Touleiter hält er die Band zusammen. Ruhepol ist Keyboarder Christian Besch, seine stets positive Einstellung wirkt ansteckend. Als sechstes Bandmitglied zählt für die Luxuslärmer Götz von Sydow. Von Sydow, der die Band seit 2006 fördert und ihre Alben produziert, ist Partner von Sängerin Jini, wenn es um Musik und Lyrics geht.

Im Vorprogramm spielen die Musiker von ANSA.

Karten für das Konzert für 22 Euro zzgl. VVK gibt es bei www.eventim.de, der MZ, dem Kurier, der Stadtinfo und bei Rabus in der Hirschgasse. Karten an der Abendlasse sind für  27 Euro zu haben. Weitere Infos unter www.kaminwerk.de.

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“Toledo”: Musikalische Zeitreise in die spanische Vergangenheit

Flyer Alemania-okMemmingen (dl). Am  Dienstag, 4. November, um  20 Uhr nimmt die in Toledo lebende Sängerin und Nyckelharpa-Spielerin Ana Alcaide ihr Publikum im Saal des Antonierhauses, Martin-Luther-Platz 1, auf eine Zeitreise in die spanische Verganenheit mit .

KonzertAna Alcaide ist tief in die Geschichte der einzigartigen Stadt Toledo eingetaucht. Ihre Lieder handeln von den Legenden der Christen, Juden und Mauren, die dort einst friedlich zusammen lebten. In ihren Eigenkompositionen und Bearbeitungen verschmelzen iberische, arabische und sephardische Klänge, dargeboten auf einer Vielzahl von außergewöhnlichen Instrumenten wie dem Psalterium, der arabischen Laute, der Bouzouki und der schwedischen Nyckelharpa.

Das Ergebnis ist wohltuend unakademisch, vielseitig und gut verdaulich. Ihre 2012 erschienene dritte CD “La cantiga del fuego” landete auf Anhieb auf Platz 3 der europäischen Worldmusic-Charts und hielt sich über fünf Monate unter den Top 20. Nach einer ausgedehnten CD-Präsentationstour 2012 in Spanien, Portugal, Italien und Frankreich ist Ana Alcaide nun auch in Deutschland zu erleben.

Das Konzert wird von der vhs Memmingen in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Memmingen, unterstützt vom Musikhauses Förg, veranstaltet.

Der Eintritt kostet im Vorverkauf 15, ermäßigt 10 Euro.  17,  an der Abendkasse 17 bzw. 12 Euro. Vorverkauf in der vhs-Geschäftsstelle, Ulmer Str. 19, 1. Stock und im Musikhaus Förg, Rotergasse 2, 87700 Memmingen, Telefon 08331-5373.

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Projekt „Soziale Stadt” – Staatssekretär Florian Pronold informiert sich vor Ort

Jeden Mittwoch und Samstag triff sich die „Schachgruppe“ des MIG. Staatssekretär Florian Pronold (bei den Kindern am Tisch) kommt mit den Kindern am Schachtisch ins Gespräch. Im Bild (v.l.) die Leiterin der Schachgruppe, Elena Weiss, Bezirks- und Stadträtin Petra Beer, Bürgermeister Werner Häring, Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger und der Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtrat, Dr. Hans-Martin Steiger.

Zwei Mal pro Woche triff sich die „Schachgruppe“ des MIG. Staatssekretär Florian Pronold (am Tisch) kommt mit den Kindern am Schachtisch ins Gespräch. Im Bild (v.l.) die Leiterin der Schachgruppe, Elena Weiss, Bezirks- und Stadträtin Petra Beer, Bürgermeister Werner Häring, Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger und der Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtrat, Dr. Hans-Martin Steiger.

Memmingen (dl). Bei seinem Besuch in Memmingen informierte sich der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Florian Pronold, über die Situation im Memminger Osten. Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger begleitete den Staatssekretär in die Beratungs- und Begegnungsstelle “Netzwerk Migration Integration Gemeinschaft” (MIG) und zur „Baltensiedlung“ an der Münchner Straße.

Die Städtebaufördermaßnahmen für die „Soziale Stadt“ im Memminger Westen laufen demnächst aus. Nach den Erfolgen dort soll das Projekt auf den Memminger Osten übertragen werden. In welchem „Quartier“ steht jedoch noch nicht fest. „Hier sind noch bauliche und soziale Untersuchungen notwendig“, so Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger. Ebenfalls müssten noch die notwendigen Fördermittel zur Verfügung gestellt werden. Erst dann könne das Projekt im Stadtrat vorgestellt und eine Priorisierung hinsichtlich der angedachten baulichen und sozialwissenschaftlichen Ansätzen erfolgen.

 Staatssekretär Pronold hatte erst im Februar den Memminger Westen besucht und sich von den positiven Ergebnissen der „Sozialen Stadt“ ein Bild gemacht. Im Anschluss an den Besuch im Memminger Osten sprach Pronold auf der Landesversammlung der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik e. V..

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VdK Memmingen: “Gemeinsam haben wir einiges erreicht”

vdk web

Für ihre langjährige Mitgliedschaft sind Emil Hofmann, Theresa Dilger, Erwin Stadler und Erna Beppler von Heinrich Minst (von links) geehrt worden. Foto: jmg

Memmingen (jmg). Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung des VdK Ortsverbandes Memmingen sind Rechenschaftsberichte, aktuelle sozialpolitische Themen und traditionelle Mitglieder-Ehrungen im Mittelpunkt gestanden.

“Wir haben ein sehr stressreiches Jahr hinter uns, aber wir haben einiges erreichen können“, erklärte der Ortsvorsitzende Heinrich Minst in seinem Rechenschaftsbericht für das abgelaufene Jahr. Wichtige Themenbereiche, wie beispielsweise die “Rente mit 63″ oder die “Mütterrente”, sind mit Unterstützung des VdK von der Regierung nun auf den Weg gebracht worden. Auch der Mindestlohn von 8,50 Euro sei endlich durchgesetzt worden.  „Auch Rentnerinnen und Rentner haben darauf übrigens Anspruch”, so Minst weiter.

Eine ungelöste,  aber gravierende Aufgabe sieht Minst in der Stabilisierung des kompletten Rentensystems. Eine bereits geplante Absenkung des Rentenniveaus von derzeit 51 Prozent auf nur noch 43 Prozent ab 2030 müsse unbedingt verhindert werden. Dagegen begrüßte Minst die Einführung der „Rente mit 63“ als ein Verdienst aller Sozialsysteme und vor allem als ein Verdienst der jetzigen Regierung.

Zum Thema Inklusion fügte Minst an: “Menschen mit Behinderungen dürfen nicht ausgegrenzt und als Menschen zweiter Klasse behandelt und müssen ins Arbeitsleben integriert werden. Allein im Allgäu gebe es derzeit etwa 1.000 Behinderte ohne Arbeitsplatz.“

Abschließend konnte Vorstand Minst positive Zahlen im Kassenbericht präsentieren und langjährige Mitglieder ehren.

des Vorstandes geehrt wurden. Ausgezeichnet mit Urkunde und Plakette wurden dabei für 20-jährige Mitgliedschaft: Siegrid Behrend, Franz-Xaver Hey und Maria Niederegger. Für 30 Jahre Magdalena Till und für 35 Jahre Theresia Dilger. Für 45 Jahre Erwin Stadler und für 50 Jahre Erna Beppler. Die längste Mitgliedschaft mit 65 Jahren erreichte Emil Hofmann.

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Wochenendplanung – Zeitumstellung nicht vergessen

UhrzeitMemmingen (rad). Oje – der Winter kommt. Zumindest werden dieses Wochenende, am Sonntag,  die Uhren wieder umgestellt, die Sommerzeit geht zu Ende. Für die Wochenendplanung heißt das, “eine Stunde länger schlafen”. Oder?

Wie war denn das jetzt nochmal? Eine Stunde vor oder eine Stunde zurück? Die ewig alte Frage und  jedes Mal kommen wir ins Grübeln. Also schnell mal “googlen”.

Eine Stunde länger für das Nachtleben

Okay, hier die Auflösung. Es ist eine Stunde länger Nacht! Denn. die Uhr wird bei der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit von 3 Uhr auf 2 Uhr zurück gestellt. Das Ganze in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Mit anderen Worten – wir können eine Stunde länger schlafen (oder sie sieht das eigentlich bei ‘ner Nachtschicht im Krankenhaus oder so aus?). Oder eben eine Stunde länger das Nachtleben genießen. Morgens ist’s früher hell, dafür abends früher dunkel.

Hinter der Zeitumstellung steckt übrigens System, denn in Mitteleuropa beginnt die Winterzeit am letzten Sonntag im Oktober. Heuer eben am 26. Oktober.

(Foto: Radeck)

 

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