Kein Glück für die Indians – 4:6 beim Höchstadter EC

ECDCMMHöchstadt/Memmingen (rad). Die Memminger Indians bleiben auch nach dem dritten Spiel der Zwischenrunde der Eishockey-Bayernliga ohne Punkte. Trotz einer engagierten Leistung, dafür ohne das nötige Dusel,  mußte der ECDC Memmingen beim Höchstadter EC mit 4:6 (2:1/2:2/0:3) die Punkte abgeben.

Dabei zeigten die Indians mehr als Moral, steckten den 0:1-Rückstand wett und drehten die Partie noch im ersten Durchgang. Als der ECDC dann im Mittelabschnitt sogar auf 4:2 davon zog, schien ein Erfolg bei den heimstarken Franken möglich. Doch die packten die “Brechstange” aus, kamen noch im zweiten Drittel auf 3:4 ran. Und erwischten die Memminger gleich zu Beginn des Schlußdurchgangs ‘eiskalt’, nach nur 16 Sekunden hieß es 4:4. Nun hatten die Gastgeber Oberwasser und nutzten den momentanen, mentalen Vorteil zum 5:4. Memmingen setzte alles auf eine Karte, nahm den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und mußte letztendlich – wie schon letzte Woche in Waldkraiburg – ein “Empty-Net-Goal” hinnehmen. Schade.

Schon am Sonntag gibt’s die Möglichkeit, den Spieß umzudrehen, dann gastiert Höchstadt um 18.30 Uhr am Hühnerberg. Vor vier Wochen gab’s das Duell schon mal – damals gewannen die Indians mit 7:3. Wiederholung erwünscht!

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Klasse Leistung – HC Maustadt “rupft” Tabellenführer Ulm

logo_gross_white klMemmingen (rad). Der HC Maustadt hat sein Vorhaben in die Tat umgesetzt und den bislang verlustpunktfreien Tabellenführer der Eishockey-Bezirksliga, den VfE Ulm/Neu-Ulm “gerupft”, sprich die ersten Punkte abgenommen. Mit 5:4 nach Penaltyschießen hatten die Memminger in einem rassigen Bezirksliga-Spiel die Oberhand behalten.

Den besseren Start vor knapp 200 Fans erwischten die Gäste, schon nach etwas mehr als einer Minute gingen sie in Führung. Jimmy Nagle (4.) und Armin Ullmann (6.) drehten die Partie, die Gäste konnten aber noch vor der ersten Pause ausgleichen. Wenige Sekunden nach Wiederbeginn wurde der HCM erneut ‘kalt’ erwischt – ausgerechnet der Ex-Memminger Manfred Jorde konnte schon nach 21 Sekunden zum 2:3 einnetzen. Aber die Reaktion der Grün-Gelben folgte erneut prompt: Ullmann glich zum 3:3 im Überzahlspiel aus. Im letzten Drittel schienen die Gastgeber die Partie schon in der regulären Spielzeit für sich entscheiden zu können – Ulm mußte lange Zeit in Unterzahl agieren und stand mächtig unter Druck. Aber ein sehenswerter Konter von Ruslan Bezshachansyi und dem 3:4 sorgte für lange Gesichter auf der HCM-Bank. Zumindest gelang dann Fabian Lämmle noch der mehr als verdiente Ausgleich.

Nach 60 Minuten stands 4:4 – im Penaltyschießen hatten Ingo Nieder und Martin Löhle die besseren Nerven; HCM-Goalie Benny Bader hielt zwei Penaltys, damit war der Zusatzpunkt beim HC Maustadt.

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Lehmann und Holzinger eröffnen “Feiern und Eis” auf dem Hallhof

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Stephan Lehmann (rechts) und Memmingns Stadtoberhaupt Dr. Ivo Holzinger haben die Party am Freitagnachmittag eröffnet. Fotos: Geiger

Memmingen (mg).  An diesem Wochenden steigt auf dem Memminger Hallhof bekanntlich die Bayern-1-Party „Feiern & Eis“. Auf und neben der 300 Quadratmeter großen Eisfläche gibt’s Schlittschuhlaufen, Party und vieles mehr. Über 10.000 Besucher werden erwartet – eröffnet wurde die “eisige Partymeile” heute nachmittag.

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Schon bei der Eröffnung waren eine ganze Menge Besucher am Hallhof.

Feiern ‘mal anders. So könnte wohl das Motto lauten – aber winterliche Temperaturen und Schneeflocken dürfen dann nichts ausmachen. Zusammen mit dem Bayern 1-Moderator  Stephan Lehmann hat Memmingens Oberbürgerbürgermeister Dr. Ivo Holzinger “Feiern und Eis” auf dem Hallhof eröffnet. Die Besucher erwarten noch bis Sonntagabend zahlreiche Attraktionen, auch zusammen mit dem Memminger Eishockey-Club ECDC.  “Wir wollen mit unseren Hörerinnen und Hörern so wie den hoffentlich zahlreichen Besuchern mit den Hits der 70 und 80-er Jahren Feiern”, gab Stephan Lehmann schon mal die Musikrichtung vor.

So geht’s am Wochenende weiter:

Veranstaltungszeiten:

Freitag, 30. Januar, 15 – 22 Uhr

Samstag, 31. Januar, 11 – 22 Uhr

Sonntag, 1. Februar, 11 – 18 Uhr

Der ECDC Memmingen bei „Feiern & Eis“:

Freitag: 15 – 18 Uhr: Eislauftraining mit ECDC-Trainern

Samstag: 12 – 16 Uhr: Rauf auf’s Eis mit Miettinen & Co. – Eislauftraining mit Spielern der Ersten Mannschaft, etwa gegen 13 Uhr: kurzer Showauftritt 1. Mannschaft

14 Uhr: Showturnier der ECDC-Kleinstschüler

Sonntag: 13 – 16 Uhr: Eislauftraining mit ECDC-Trainern

15 Uhr: Showturnier der Indians-Bambini

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Schwabenbund e.V. gegründet – Wissenstransfer-Netzwerk “RegioWIN” wurde prämiert

Der neu gewählte Vorstand und die Geschäftsführer des Schwabenbundes: Thomas Reinhardt, Landrat des Landkreises Heidenheim; Markus Riethe, Verbandsdirektor Regionalverband Donau-Iller; Gerhard Pfeifer, stellv. Präsident der IHK Schwaben; Markus Anselment, stellv. Hauptgeschäftsführer IHK Schwaben; Thomas Kiechle, Oberbürgermeister der Stadt Kempten und Otto Sälzle, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm.

Der neu gewählte Vorstand und die Geschäftsführer des Schwabenbundes: Thomas Reinhardt, Landrat des Landkreises Heidenheim; Markus Riethe, Verbandsdirektor Regionalverband Donau-Iller; Gerhard Pfeifer, stellv. Präsident der IHK Schwaben; Markus Anselment, stellv. Hauptgeschäftsführer IHK Schwaben; Thomas Kiechle, Oberbürgermeister der Stadt Kempten und Otto Sälzle, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm. Foto: Sonnleitner

Memmingen (as). Mit der einstimmig beschlossenen Gründung des Schwabenbund e.V. hat der 2012 als loser Interessenverband initiierte Schwabenbund nun Gestalt angenommen. Der Vorstand wurde von zwei auf vier Mitglieder erweitert. Mit Thomas Kiechle, Oberbürgermeister Kempten, Gerhard Pfeifer, stellv. Präsident der IHK Schwaben, Thomas Reinhardt, Landrat des Landkreises Heidenheim und Otto Sälzle, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm, sind die Bereiche Wirtschaft und Politik sowie die Länder Bayern und Baden-Württemberg paritätisch vertreten.

Im Rahmen einer Pressekonferenz, die im Management Centrum Schloss Lautrach stattfand, wurden außerdem die neu gewählten Geschäftsführer vorgestellt:  Markus Anselment, stellv. Hauptgeschäftsführer IHK Schwaben, und Markus Riethe, Verbandsdirektor Regionalverband Donau-Iller. Ab 2016 soll dann ein hauptamtlicher Geschäftsführer ernannt werden, um die auf ehrenamtlicher Basis tätige Leitung zu entlasten. Der Unterallgäuer Landrat Hans-Joachim Weirather – bisheriger Vorsitzender und Wegbereiter des Schwabenbundes und seit Juli 2014 Aufsichtsratsvorsitzender der Allgäu GmbH – scheidet aus.

Ziel des Schwabenbundes ist, die Gesamtregion Allgäu, Bodensee-Oberschwaben, Schwäbische Alb und Donau-Iller als starkes Wirtschaftsgebiet „auf Augenhöhe“ zwischen den Metropolregionen München, Stuttgart und Zürich zu etablieren. „Durch die Vereinsgründung ist der Schwabenbund nun eine Rechtspersönlichkeit, die auch Fördermittel für ihre Projekte beantragen kann“, erklärte Thomas Reinhardt.

Markus Riethe gab einen Überblick über die aktuellen länderübergreifenden Projekte des Schwabenbundes (eine Zusammenfassung finden Sie auf unserer Homepage unter dem Stichwort Schwabenbund).

Wissenstransfer-Netzwerk: “RegioWIN” prämiert

Sehr erfolgreich war das regionale Entwicklungskonzept Wissenstransfer[Netzwerk]², das der Schwabenbund unter Federführung der IHK Ulm im Rahmen des baden-württembergischen Wettbewerbs zur zukunftsfähigen Regionalentwicklung „RegioWIN“ entwickelte. Bei dem vor wenigen Tagen in Stuttgart prämierten Projekt geht es darum, ein Netzwerk von Forschungs- und Hochschuleinrichtungen mit der mittelständischen Wirtschaft im Gebiet des Schwabenbundes zu knüpfen und sogenannte “Leuchtturm”- und Schlüsselprojekte an den Hochschulen auf den Weg zu bringen. Mit der Auszeichnung ist die Förderung des von der Hochschule Biberach entwickelten Leuchtturmprojekts „Technologietransferzentrum PLUS für Biotechnologie sowie Energie- und Gebäudesysteme“ mit 9,8 Millionen aus EU-Mitteln sicher gestellt.

Einen guten Erfolg habe man auch mit dem “Zentrum für Lebensmittel- und Verpackungstechnologie (ZLV)” an der Hochschule Kempten erzielt, so Riethe. Der Freistaat hat bereits eine Förderung über 1,4 Millionen Euro zugesagt und man hoffe auf weitere Gelder.

“Gutachten Güterverkehr” – Ergebnisse liegen vor

Die Ergebnisse des Güterverkehrsgutachtens, auf dessen Basis der Schwabenbund die Verkehrsanbindung für bereits ansässige Unternehmen verbessern und Neuansiedlungen fördern will, liegen mittlerweile vor. „Wir sind ein teurer Produktionsstandort“, gab Sälzle zu bedenken. „Die Logistik wird das entscheidende Moment für die Wettbewerbsfähigkeit von Wirtschaftsstandorten sein.” Ob und wo ein weiterer Kombi-Terminal eingerichtet wird, ist noch unklar.

“Bestandsanalyse Energie” – IHK lädt zum “Strom-Gipfel Süd”

„Tiefgreifende Sorge“, so Pfeifer, bereite ein anderes großes Zukunftsthema allen Beteiligten: Die Versorgungssicherheit in punkto Energie. Wird die Region nach Abschaltung des Kernkraftwerkes Gundremmingen im Jahr 2022 zum “Bermudadreieck der Energiewende”? Noch gäbe es keine Garantie für eine anschließende sichere und bezahlbare Stromversorgung in Süddeutschland.

„Die Lösungsansätze sind da, die Politik muss nun entscheiden“, erklärte Pfeifer. Und das sehr bald, denn es sei bereits „fünf nach zwölf“. Darum initiierten die IHKs Ostwürttemberg, Schwaben und Ulm den „Strom-Gipfel Süd“ in Neu-Ulm. Am 27. März werden dort die zuständigen bayerischen und baden-württembergischen Staatsminister mit Vertretern der Wirtschaft diskutieren.

Vernetzte Mobilität: “Schwabenbundticket” und “Schwabenbundservices”

Weitere große Projekte sind das Schwabenbundticket, das Tagesfahrten über die bayerisch/baden-württembergische Ländergrenze hinweg ermöglichen soll, und die „Schwabenbundservices“: Über ein Internet-Portal soll es in Zukunft möglich sein, ‘in einem Aufwasch’ z.B. eine Fahrt nach Neuschwanstein samt Ticket zu buchen. Hierzu habe man eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, deren Ergebnis bis Mai vorliegen wird.

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Ilknur Kaynak als neue Konrektorin der Elsbethenschule begrüßt

Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger (rechts) begrüßte jetzt im Rathaus die neue Konrektorin der Elsbethenschule, Ilknur Kaynak, zusammen mit ihrem Schulleiter Professor Dr. Peter Chott. Foto: Häfele/Pressestelle Stadt Memmingen

Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger (rechts) begrüßte jetzt im Rathaus die neue Konrektorin der Elsbethenschule, Ilknur Kaynak, zusammen mit ihrem Schulleiter Professor Dr. Peter Chott. Foto: Häfele/Pressestelle Stadt Memmingen

Memmingen (dl). Die neue Konrektorin der Elsbethenschule, Ilknur Kaynak, berät bei Migrationsproblemen an Grundschulen und möchte ihre künstlerischen Fähigkeiten in den Unterrichtsalltag mit einbringen. Schulleiter Professor Dr. Peter Chott stellte die junge Frau jetzt im Rathaus vor.

Durch ihre türkischen Wurzeln motiviert, widmete sich die gebürtige Krumbacherin Ilknur Kaynak in ihrem Grundschulstudium an der Universität Augsburg besonders dem Fachbereich „Deutsch als Zweitsprache“ und arbeitete dabei an der Erstellung eines Lehrwerks für deutsche Erzieher mit, das Kindern durch interaktive Sprachübungen Alltagstürkisch in der Praxis nahebringt.

2005 kam sie als Lehrerin an die Theodor-Heuss-Grundschule im Memminger Westen und war zudem zwei Jahre lang an der Staatliche Realschule als so genannte Lotsin tätig. Lotsen helfen übergetretenen Schülern der 5. auch 6. Klassen, sich in ihrer neuen Schule zurechtzufinden.

Im Schulamtsbezirk Unterallgäu ist Ilknur Kaynak als Beraterin für Migration an Grundschulen aktiv. Zudem arbeitet sie am Institut für Schulpädagogik und Bildung in München im Arbeitskreis „LeMi“ mit, was für „Netzwerk für bayerische Lehrkräfte mit Migrationshintergrund“ steht.

„Frau Kaynaks dadurch erworbenen Kenntnisse und Verbindungen werden eine wertvolle Hilfe für die Förderung der Kinder mit Migrationshintergrund an unserer Schule sein“, erklärte Schulleiter Professor Dr. Peter Chott im Amtszimmer von Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, der die neue Konrektorin herzlich willkommen hieß.

Ilknur Kaynak möchte auch ihre künstlerischen Interessen mit in das Schulleben einbringen, die Elternarbeit intensivieren und sich möglichst schnell in die vielfältigen Projekte der Elsbethenschule einarbeiten.

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