“Overkill” – Thrash-Legende im Kaminwerk

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Die Trash-Metal-Legende Overkill bringt Power-Metal ins Kaminwerk. Pressefoto: Kaminwerk

Memmingen (dl). Am Freitag, 6. März, kommt die Thrash-Metal-Legende Overkill ins Kaminwerk. Seit der Gründung im Jahre 1980 zählt Overkill zu den bekanntesten Thrash-Metal-Bands. Unterstützt werden die Amerikaner von einer weiteren Metal-Legende: Sanctuary.

Gefeierte Veröffentlichungen und weltweite Touren vor enthusiastischen Fans zeigen, dass auf die New Yorker Overkill Verlass ist. Während andere Bands den Fuß vom Gas nehmen, pflügen sich die Gründungsmitglieder Bobby „Blitz“ Ellsworth und D.D. Vernie, zusammen mit ihren langjährigen Mitstreiter, wie ein Güterzug durch die Musiklandschaft und weigern sich, ihre Fans mit Stilbrüchen zu verwirren.

Trotz persönlicher Schicksalsschläge und einigen Besetzungswechseln sind Overkill heute stärker denn je, zelebrieren ihren dritten Frühling und begeistern mit Chart-Knallern wie „Ironbound“ oder „The Electric Age“. Kaum ein Metal-Fan, der auf das schneidende Organ von Blitz, den metallisch-klappernden Bass von D.D., die harten, melodischen Riffs von Dave und Derek oder das tighte Dampfhammer-Spiel von Ron verzichten will.

Unterstützt werden Overkill von Sanctuary, die mit ihrem Power-Metal richtig einheizen werden. Dazu kommen noch Methedras und Suborned.

Karten gibt es unter www.eventim.de, www.reservix.de, bei der MZ, dem Kurier, der Stadtinfo und bei Rabus. Mehr Infos unter www.kaminwerk.de.

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„Nüchtern ist cool!“ – Stadtjugendamt startet Alkoholpräventionsaktion „BOB“

Der knallgelbe Schriftzug „BOB“ steht für Verantwortung und richtet sich damit gegen Alkohol am Steuer. Bei der Vorstellung des „BOB“-Präventionsprojekts im Amtszimmer von Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger (rechts): Stadtjugendpflegerin Christina Übele und Sozialreferatsleiter Manfred Mäuerle (links). Foto: Häfele/Pressestelle Stadt Memmingen

Bei der Vorstellung des „BOB“-Präventionsprojekts im Amtszimmer von Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger (rechts): Stadtjugendpflegerin Christina Übele und Sozialreferatsleiter Manfred Mäuerle (links).      Foto: Häfele/Pressestelle Stadt Memmingen

Memmingen (dl). Das Präventionsprojekt „BOB“ des Stadtjugendamts steht für Verantwortung gegenüber den Mitmenschen und damit gegen Alkohol am Steuer. Im Rahmen der Aktion erhält jeder Jugendliche, der seine Freunde sicher und nüchtern nach Hause bringt, einen Schlüsselanhänger mit einem knallgelben „BOB“-Schriftzug und zur Belohnung in vielen Memminger Kneipen ein alkoholfreies Gratis-Getränk.

Mit dem Präventionsprojekt „BOB – Nüchtern ist cool!“ geht das Memminger Stadtjugendamt einen innovativen Weg zur Verringerung der alkohol- und drogenbedingten Verkehrsunfälle sowie zur Erhöhung der Verantwortungsfähigkeit unter Jugendlichen.

„Ziel der Präventionskampagne ist es, die Jugendlichen in der Verantwortung für sich und andere zu stärken und zu fördern, deshalb für das Thema Alkohol und Drogen am Steuer zu sensibilisieren und dadurch schwere Verkehrsunfälle unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen zu reduzieren beziehungsweise zu vermeiden“, erklärt Stadtjugendamtsleiter Jörg Haldenmayr bei der Vorstellung des Präventionsprojekts. Die Aktion richtet sich hauptsächlich an Autofahrer im Alter zwischen 18 und 27 Jahren.

Der “BOB” übernimmt die Verantwortung

„`BOB´ ist derjenige, der die Verantwortung übernimmt, seine Freunde sicher in die Disko, ins Stammlokal, in die Pizzeria oder zu einer Veranstaltung zu fahren und sich bereit erklärt, keinen Alkohol zu trinken und keine Drogen zu konsumieren“, beschreibt die Memminger Stadtjugendpflegerin Christina Übele. „Gegen Vorlage des gelben Schlüsselanhängers erhält er dann ein antialkoholisches Freigetränk.“

Der markante Schlüsselanhänger mit dem knallgelben BOB-Schriftzug wird nach bestandener Fahrprüfung von den jeweiligen Fahrschulen kostenlos übereicht. Einige Gastronomiebetriebe der Stadt Memmingen konnten laut Übele bereits als Kooperationspartner für das Projekt gewonnen werden.

„Wir hoffen, dass noch viele Gastronomiebetriebe dazu kommen, die die Jugendlichen durch ein alkoholfreies Gratisgetränk oder Preisnachlässe auf alkoholfreie Getränke unterstützen“, erklärt Haldenmayr.

 Info: Die Aktion „BOB“ kommt ursprünglich aus Belgien und wird in 17 weiteren europäischen Ländern umgesetzt. Mitgetragen wird das Projekt von der evangelischen Landjugend Bayerns, der Bayerischen Verkehrswacht, dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (B.A.D.S.), dem Landesverband der Bayerischen Fahrlehrer e.V. und durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Umwelt.

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Mit der S6 von Memmingen nach Ulm – Die Regio-S-Bahn kommt früher als geplant

Soll künftig S-Bahn-Station sein – der Bahnhof Heimertingen. Foto: Radeck

Soll künftig S-Bahn-Station sein – der Bahnhof Heimertingen. Foto: Radeck

Schwaben (as/rad). Mit der S-Bahn von Ulm nach Memmingen? Was bislang Zukunftsmusik war, nimmt nun konkrete Konturen an: Bis Jahresende sollen Verträge unterzeichnet werden, damit die Bahn die Regio-S-Bahn bereits bis Ende 2019 aufs Gleis kommt.

 „Dies ist ein sehr positives Ergebnis“, meinte Landrat Hans-Joachim Weirather nach der jüngsten Sitzung in München. Nach den bislang eher vagen Aussichten seien nun endlich konkrete Zielvorgaben vorhanden. Die S6, die diese Strecke dann stündlich befahren soll, führt zunächst von Memmingen bis zum Ulmer Hauptbahnhof.

Landrat Hans-Joachim Weirather kam mit guten Nachrichten aus München. Foto: Sonnleitner

Landrat Hans-Joachim Weirather kam mit guten Nachrichten aus München. Foto: Sonnleitner

Auf der Strecke der Illertalbahn, die langfristig komplett zweigleisig ausgebaut werden soll, werden im Raum Memmingen/Unterallgäu die Stationen Pless, Fellheim, Heimertingen und Amendingen wieder- oder neu in Betrieb genommen. Zusätzlich ist ein neuer Halt am Berufsbildungszentrum Memmingen (BBZ) geplant, ebenso soll der Bahnhof in Buxheim wird wieder aktiviert werden. Allerdings werden diese beiden Bauvohaben aufgrund der parallel verlaufenden Elektrifizierung zwischen München und Lindau hinten angestellt. Für jeden Haltepunkt sei mit Kosten von etwa 700.000 Euro zu rechnen, sagte Landrat Hans-Joachim Weirather in einem Gespräch mit der Lokalen. Der Memminger Stadtrat hat dem Vorhaben am 6. Mai zugestimmt und seine Unterstützung zugesagt.

Bedeutendstes Zukunftsprojekt für regionalen SPNV

Die Illertalbahn ist jüngster Fortschritt des Gesamtkonzeptes Regio-S-Bahn Donau-Iller, das die Stadt Ulm mit dem weiteren Umland flächendeckend vernetzen und einen Ländergrenzen überschreitenden modernen Personennahverkehrs etablieren will. Die Regio-S-Bahn gilt als bedeutendstes Zukunftsprojekt zur Verbesserung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) in der Region. Die Grundlagen dazu wurden von den Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Günzburg, Heidenheim, Neu-Ulm und Unterallgäu sowie den Städten Ulm, Neu-Ulm und Memmingen mit der Unterstützung beider Länder entwickelt. Der Regionalverband schätzt die Gesamtinvestitionen auf 74 Millionen Euro.

Nutzerfreundlicher Taktfahrplan

Vorgesehen ist ein nutzerfreundlicher Taktfahrplan. Außerdem sollen passende Buskonzepte erarbeitet werden, die das Umland auf die regionalen Zugverbindungen und damit auf den Knotenpunkt im Oberzentrum Ulm/Neu-Ulm anbindet.

Im Regionalverband Donau-Iller laufen die Fäden zusammen: Vor vier Jahren wurde dessen Geschäftsstelle die Aufgabe übertragen, mit den beiden Ländern Baden-Württemberg und Bayern ein Regio-S-Bahn-Konzept zu entwickeln. Um das Konzept schnellstmöglich umsetzen zu können, haben die Landräte und Oberbürgermeister der Region Donau-Iller sowie der Region Ostwürttemberg die Gründung eines Vereins „Regio-S-Bahn Donau-Iller“ beschlossen. Er soll seine Aufgabe 2016 in Angriff nehmen.

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“Erste Stunde” – Drama zum Thema Mobbing im Klassenzimmer

LTSMemmingen (dl). Am Freitag, 13. März, 18 Uhr, zeigt das Landestheater Schwaben das Jugendtheaterstück “Erste Stunde” in der Schleuse (zwischen Werkstätten und Hauptbühne).

“Okay, bringen wir’s hinter uns. Ich gebe euch fünf Minuten. Fünf Minuten, in denen könnt ihr mit mir machen, was ihr wollt.” Jürgen (Julian Ricker) kommt neu in die Klasse. Bisher war er immer der Loser und das Mobbing-Opfer, doch heute will er den Spieß umdrehen: Er provoziert die Schüler und versucht die Klassengemeinschaft aufzubrechen.

Der Monolog greift in die Gruppendynamik von zuschauenden Schulklassen ein. Mitleid, Aggression, die Angst vor dem Fremden sind Motive des Dramas. Die Schüler müssen sich zu dem Schauspieler verhalten und werden dabei mit sich selbst konfrontiert, eine ganze Schulstunde lang. Ein Stück zum Thema Mobbing unter Jugendlichen – ein Thema, das allgegenwärtig ist, das im Schulalltag aber niemand anzusprechen wagt.

Info: Jörg Menke-Peitzmeyer (geboren 1966) gehört zu den bekanntesten deutschsprachigen Autoren für das Kinder- und Jugendtheater. Seine Stücke wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Für “Erste Stunde” erhielt er den Autorenförderpreis 2006 der Landestheater.

Weitere Vorstellungen für Schulen auf Anfrage. Kartenreservierung unter Telefon 08331/94 59 16.

 

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Gute Noten für Memmingens Radwege

APDSC DIGITAL CAMERAMemmingen (dl). Beim Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) belegt die Stadt Memmigen den vierten Platz unter den bayerischen Städten mit weniger als  50.000 Einwohnern.

Der Winterdienst und der gute Zustand der Radwege in Memmingen haben ein besonderes Lob erhalten von den 211 Teilnehmern beim Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC). Memmingen nimmt dabei Rang vier von 42 getesteten bayerischen Städten unter 50.000 Einwohnern ein. Als Vertreter der Stadt Memmingen nahmen Tiefbauamtsleiter Gernot Winkler und Urs Keil, Fahrradbeauftragter der Stadt, die Ergebnisse des Tests nun in Augsburg entgegen. “Wir freuen uns über die gute Einstufung”, erklärte Winkler. “Mit Platz vier haben wir hervorragend abgeschnitten.”

22 Prozent der Verkehrsteilnehmer sind Radfahrer

In den vergangenen Jahren habe die Stadt Memmingen die Bedingungen für Radfahrer kontinuierlich verbessert, betont Winkler. “Wir haben die Einbahnstraßen für Radfahrer durchlässig gemacht, ein Fahrradparkhaus am Bahnhof gebaut, eine E-Bike-Tankstelle am Schrannenplatz eingerichtet und das Radwegenetz nach einheitlichen Standards beschildert”, zählt der Tiefbauamtsleiter nur einige der Verbesserungen auf. “Die Radfahrer machen in Memmingen rund 22 Prozent der allgemeinen Verkehrsteilnehmer aus”, informiert Winkler.

Die Stadt Memmingen ist Gründungsmitglied der 2014 in Bayern ins Leben gerufenen Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK). “Wir haben das Ziel, möglichst bald, vielleicht schon im kommenden Jahr, vom bayerischen Innenministerium als ‘fahrradfreundliche Stadt’ zertifiziert zu werden”, erklärt Fahrradbeauftragter Urs Keil. “Dafür muss man ein großes Engagement für Radfahrer in mehreren Bereichen vorweisen können.”

Note Eins für Erreichbarkeit des Stadtzentrums

Als „Luxusgebiet für Radfahrer“ sieht Irene Pohl, Vorsitzende des ADFC-Kreisverbands Memmingen-Unterallgäu, das Memminger Stadtgebiet schon allein durch die günstige Topographie mit überwiegend ebenen Fahrradstrecken. Im Fahrradklima-Test bewerteten  über 50 Prozent der Befragten die gute Erreichbarkeit des Memminger Stadtzentrums mit dem Fahrrad mit der Note Eins. “Der ADFC tut seit Jahren sehr viel, um die Freude am Radfahren zu fördern”, erklärt Pohl. “Durch unser Radtouren-Angebot merken viele, wie schön Radfahren ist und nutzen dann das Fahrrad auch als tägliches Verkehrsmittel.” Bei Strecken unter fünf Kilometern sei das Rad das schnellste Verkehrsmittel, betont Pohl: “Nur gefühlt ist das Auto schneller, tatsächlich ist man auf Kurzstrecken mit dem Fahrrad schneller und stressfreier am Ziel.”

Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger dankt dem ADFC Kreisverband für sein rühriges Engagement zugunsten der Memminger Radfahrer. „Ich freue mich über das gute Abschneiden der Stadt beim Test des ADFC“, betont Holzinger. “In den vergangenen Jahren haben wir vieles für die Fahrradfahrer in Memmingen verbessern können, und wir bleiben auch in Zukunft dran.”

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